5 Tipps für das Joggen im Winter

Joggen im WinterAuch die stärksten Minusgrade müssen den Jogger nicht vom Laufen abhalten. Joggen bietet auch in der kalten Jahreszeit viele Vorteile für Ihre Gesundheit. Wer seine Runden trotz Minus 10 Grad lieber im Park, als auf dem Laufband absolvieren möchte, sollte jedoch einiges beachten.


Die passende Kleidung

Auch bei Frost kann der Jogger auf seine normale Sportkleidung zurückgreifen.  Das perfekte Laufoutfit für den Winter besteht dann aber nicht aus T-Shirt und Shorts, sondern aus drei Lagen Kleidung. Durch das übereinander ziehen von Kleidungsstücken nach dem Zwiebel-Prinzip entsteht schnell eine angenehme Wärme, die den ganzen Lauf gehalten wird.
Die unterste Lage besteht am besten aus langer Unterwäsche aus synthetischem Material. Der Vorteil gegenüber Baumwolle besteht darin, dass diese speziellen Funktionsfasern den Schweiß besser aufsaugen und so eine Unterkühlung vermieden wird. Die nächste Schicht sollte aus einem Fleece-Shirt und einer Thermo-Sporthose oder Leggings bestehen. Als letztes sollten Sie sich noch eine wasserfeste und atmungsaktive  Outdoor-Jacke anziehen.  Besonders wichtig ist dann noch die richtige Mütze, da der Kopf bei Frost besonders schnell kalt wird. Ihre Hände werden durch atmungsaktive Handschuhe optimal vor den eisigen Temperaturen geschützt. Ein Schal schützt die Bronchien.

 

Richtiges Aufwärmen

Die kalte Luft kann nicht nur das Atmen erschweren und unserer Haut belasten, auch die Muskeln und Bänder sind kälteempfindlich. Sie sollten mindestens 15 Minuten für das Aufwärmen einplanen, da sich auch Ihre Muskeln warmlaufen müssen. Am besten wärmen Sie sich noch im Haus auf und dehnen langsam Ihre Gelenke.
Nach dem Laufen sollten Sie sich nicht noch lange draußen aufhalten und gleich dehnen. Besser ist es schnell ins Warme zu gehen und mit dem Stretching noch etwas zu warten, bis die Muskeln ein bisschen aufgewärmt sind.

 

Hautpflege

Die Haut ist besonders anfällig bei Minusgraden. Deshalb gilt auch für den Läufer: Die richtige Hautpflege ist Pflicht. Gesicht und Hände sollten vor dem Lauf mit besonders reichhaltigen Cremes eingecremt werden. Auf Feuchtigkeitscremes sollten Sie jedoch verzichten, da sie zu Erfrierungen führen können. Besser sind Fettcremes, wie zum Beispiel die klassische Vaseline.

 

Atmung

Die kalte Luft bereitet vielen Menschen schon beim gemäßigten Spaziergang Probleme. Jogger sollten darauf achten immer durch die Nase einzuatmen. Dadurch erwärmt sich die Luft schneller und es ist schonender für die Bronchien. Multifunktionstücher, die über Nase und Mund gezogen werden, eignen sich auch gut als Schutz gegen die frostige Luft.

 

Kleine Runden planen

Übernehmen Sie sich nicht und planen Sie kleine Runden vorher genau. Besonders bei eisigen Temperaturen sollten Sie darauf achten, dass sie sich nicht zu viel vornehmen und auf halber Strecke im Nirgendwo zusammenbrechen.  Besser ist es eine kleine Runde, z.B. eine bekannte Strecke durch den Park, vorher genau zu planen. Es ist besser kurze Runden ein paar Mal abzulaufen, als sich mit einer zu langen Strecke zu übernehmen. Heben Sie sich den Marathon für wärmeres Wetter auf und laufen Sie entspannt und gleichmäßig eine kleine Strecke.

Foto: Maridav/shutterstock.com

 

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Peak Performance im Test - FitFacts

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*