Abnehmen mit dem Ernährungstagebuch

Hier ein Schokoriegel, da ein Glas Cola; nicht immer ist es Zauberei, wenn wir zunehmen.  Jedoch merken viele Menschen gar nicht, wie viel sie über den Tag verteilt essen. Problematisch ist vor allem, dass der Kaloriengehalt bestimmter Lebensmittel unterschätz wird und  der Snack nebenbei in Vergessenheit gerät. Wer langfristig sein Gewicht reduzieren oder halten möchte, kann mit einem Ernährungstagebuch positive Ergebnisse erzielen. Sie brauchen nur ein Notizbuch, einen Stift und ganz viel Ehrlichkeit.

Ein Ernährungstagebuch gibt Aufschluss über das eigene Essverhalten
Ein Ernährungstagebuch gibt Aufschluss über das eigene Essverhalten

 

Der persönliche Energiebedarf: wie viel Kalorien braucht mein Körper?

Der erste Gedanke, wenn die Waage mal wieder ein paar Kilos zu viele anzeigt ist oftmals: „aber so viel esse ich doch gar nicht“. Irgendwoher müssen die überschüssigen Pfunde jedoch kommen. Können Krankheiten und Co. ausgeschlossen werden, ist in den meisten Fällen das Essen schuld. Werden mehr Kalorien konsumiert, als am Tag verbraucht, droht langfristig eine Gewichtszunahme. Der erste Schritt, um das Gewicht in den Griff zu kriegen, ist deshalb erst einmal die Errechnung des eigenen Grundumsatzes. Hier können Sie zum Beispiel Ihren persönlichen Energiebedarf berechnen.  Bevor es jedoch ans Kalorienzählen geht ist es ratsam über ca. zwei Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen.

 

Das Ernährungstagebuch: wie viel esse ich wirklich?

In einem Ernährungstagebuch ist jedem Tag eine Seite gewidmet. Wenn Sie keine Vorlage, wie es sie zum Beispiel hier zum Herunterladen gibt, nutzen, können Sie das Blatt Papier in fünf Spalten unterteilen. In die erste wird die Mahlzeit, wie Frühstück, Mittagessen oder auch Zwischenmahlzeit, eingetragen. In der zweiten Spalte können Sie, zur besseren Übersicht, den Beginn und das Ende der Mahlzeit eintragen. In die dritte Spalte kommen dann die Menge der Portion und damit auch der Kaloriengehalt. Die vierte Spalte ist den Getränken gewidmet und in die fünfte Spalte können Sie den Ort, an dem die Mahlzeit konsumiert wurde, eintragen. Ort und Beginn, sowie Ende der Mahlzeiten, geben Ihnen einen guten Überblick über Ihr Essverhalten. Eses ich, wenn ich gestresst bin oder nehme ich mir Zeit? Auch werden Sie schnell feststellen, wie viel Sie eigentlich nebenbei essen. Denn gerade das Snacken zwischendurch, mit einem Keks hier und einem Schokoriegel da, macht zwar nicht satt, lässt Sie jedoch an Gewicht zunehmen.

 

Kalorienbilanz errechnen: der Schlüssel zur langfristigen Gewichtskontrolle

Am Ende der 14 Tage können Sie dann auch ihre Kalorienbilanz ausrechnen und sehen so schwarz auf weiß, ob der tägliche Konsum der Kalorien mit Ihrem persönlichen Energiebedarf übereinstimmt. Wen Sie also feststellen, dass Sie mehr Kalorien zu sich nehmen, als verbrennen, ist eine Ernährungsumstellung und ein weiteres Zählen der Kalorien eine sinnvolle Lösung. Ideal dazu eignen sich Programme, wie zum Beispiel schlankr.de, die ähnlich einem Ernährungstagebuch das Zählen der Kalorien mit bestimmten Programmen unterstützen und Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen. Denn nicht nur die Zahl der Kalorien alleine ist wichtig für das erfolgreiche Reduzieren oder Halten des Gewichts, es kommt auch darauf an, woraus sie sich zusammensetzen. Deshalb ist es ratsam beim Führen des Ernährungstagebuchs  auch so ehrlich wie möglich zu sein und den Zucker-, sowie Fettgehalt, bestimmter Snacks und Mahlzeiten zu protokollieren, denn so können Sie die Essgewohnheiten und Lebensmittel, die für die Gewichtszunahmen verantwortlich sind, leichter enttarnen.

 

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Ernährungstagebuch und weiter Tipps bietet auch fitforfun.de.

 

Bild: Denise Kappa /shutterstock.com

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