Aqua-Cycling: Radfahren im Wasser

Aqua-Cycling ist nichts anderes als Radfahren unter Wasser. Es wird als Fitness-Kurs immer öfter von Schwimmbädern angeboten. Das Besondere am Radeln im Schwimmbecken: es ist doppelt so effektiv wie das Fahrradfahren an Land und der Wasserwiederstand hat eine positive Auswirkung auf das Lymphsystem des Körpers.  Auch wirkt das warme Wasser gelenkschonend und erleichtert das Training.

Aqua-Cycling: Fördert die Ausdauer und Fitness auf gelenkschonende Weise
Aqua-Cycling: Fördert die Ausdauer und Fitness auf gelenkschonende Weise

 

Aqua-Cycling: Radsport im Wasser

Die Vorteile des Fahrradfahrens unter Wasser liegen klar auf der Hand. Durch die Auftriebskraft des Wassers werden Gelenke und Bandscheibe geschont. Darüber hinaus ist das Training auf einem feststehenden Rad in einem Schwimmbecken doppelt so effektiv wie das Radeln an Land, denn es werden mehr Kalorien verbraucht. Kein Wunder also, dass sich Aqua-Cycling, auch als Aquabiking bekannt, einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Der Radsport unter Wasser ist dabei noch relativ neu, denn erst vor sieben Jahren kam das erste Aqua-Bike auf den Markt. Das 23 Kilogramm schwere Rad kann gezielt auf die Körpergröße des Trainierenden eingestellt werden und auch der Wiederstand kann, ähnlich wie bei einem  Ergometer, mit Hilfe von Scheiben eingestellt werden.  Aqua-Cycling wird wegen der gelenkschonenden Trainingsweise vielfach in der Rehabilitation eingesetzt, denn das Training auf dem Aqua-Bike ist zwar gut für die Gelenke, durch den Wiederstand des Wasser muss jedoch auch gleichzeitig mehr Kraft aufgewandt werden und das führt schnell zu guten Ergebnissen im Bereich des Muskelaufbaus und der Ausdauer.

 

Radfahren ist gelenkschonend

Besonders geeignet ist Aqua-Cycling für Menschen, die aufgrund von Übergewicht, Atemproblemen oder Bluthochdruck ein schonendes, jedoch effektives Training für Muskeln und Ausdauer  benötigen. Denn bei einem Aqua-Cycling-Kurs wird nicht nur gestrampelt, sondern es werden auch Hanteln eingesetzt, die so ein Ganzkörpertraining möglich machen. Durch den Wasserwiederstand wird darüber hinaus die Fettverbrennung angeregt. So kann man durch 60 Minuten Strampeln im Wasser ca. 250 Kalorien verbrennen. Das ist doppelt so viel, wie beim normalen Fahrrad fahren. Jedoch sollten versierte Sportler auch nicht auf den normalen Radsport an Land verzichten, denn dieser ist ebenfalls gelenkschonend  und fördert die Ausdauer.

 

Fahrradtraining optimal ergänzen

Im Idealfall wird die Aktivität im Alltag mit regelmäßigem Fahrrad fahren durch einen Kurs in Aqua-Cycling ergänzt. Denn auch schon das normale Radfahren ist einer der besten Sportarten für alle, die Kalorien verbrennen wollen und gleichzeitig die Gelenke schonen möchten. Damit das Training mit dem Rad jedoch auch die besten Ergebnisse bringt, sollten alle Radfahrer darauf achten, dass Lenker-sowie Sitzhöhe ideal eingestellt sind. Das Fahrrad sollte darüber hinaus auch auf die Ansprüche des Geländes abgestimmt werden.  Mit der Shimano Kurbelgarnitur können zum Beispiel auch widrige Strecken bewältigt werden. Innerhalb der Stadt reicht dagegen auch ein Fahrrad aus, das eine gute Gangschaltung besitzt und besonders komfortable zu fahren ist. Denn statt immer mal wieder in die Pedale zu treten, sollten Radler lieber einen niedrigen Gang auswählen und ohne Pause und kontinuierlich fahren. Das ist besser für die Ausdauer und die Gelenke.

 

Bild: Rido/shutterstock.com

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