Betriebliches Gesundheitsmanagement: die Fitness der Angestellten verbessern

Rein körperliche Arbeit wird heutzutage in vielen Wirtschaftszweigen kaum mehr ausgeübt. Besonders Büroangestellte verbringen ihren Arbeitstag die meiste Zeit in der sitzenden Position. Aus diesem Grund gewinnt das betriebliche Gesundheitsmanagement immer mehr an Bedeutung. So setzten besonders größere Betriebe verstärkt auf Sportangebote für ihre Angestellten und stellen ebenfalls  ergonomische Arbeitsplätze zur Verfügung. Im Vordergrund der Maßnahmen soll die Gesundheit der Arbeiter stehen. Jedoch müssen diese auch mitziehe und die Angebote in Anspruch nehmen.

Sport am Arbeitsplatz

Wurde lange Zeit über Gymnastikübungen, die in den staatlichen Betrieben Chinas vor Arbeitsbeginn von den Angestellten ausgeführt werden, gelacht, wird die Thematik gesunder und fitter Arbeitsplatz auch in Deutschland immer wichtiger. So haben die Verantwortlichen von Firmen in den letzten Jahren immer mehr gemerkt, dass die Arbeitsumgebung einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Gesundheit der Angestellten hat. Erster Schritt in Richtung „gesunder Arbeitsplatz“ sind ergonomische Bürostühle und Stehschreibtische, die die Volkskrankheit Nummer eins,  das Rückenleiden, vorbeugen sollen. Auch Produktionsstätten, wo zum Beispiel am Fließband gearbeitet wird, sind im besten Fall ergonomisch gestaltet. Darüber hinaus animieren viele Betriebe ihre Mitarbeiter dazu lieber die Treppe, statt den Lift zu nehmen und sich an betriebsinternen Sportangeboten zu beteiligen, wie zum Beispiel dem Pilates-Training in der Mittagspause.

 

Auf die Angestellten kommt es an

Fitnessprogramm
Betiebliches Fitnessprogramm für eine gesunde Belegschaft

Aus reiner Nächstenliebe bieten Firmen ihren Angestellten die betrieblichen Sportprogramme natürlich nicht an, denn der die Gesundheit von Mitarbeitern ist ein großer betriebswirtschaftlicher Faktor. So ist in den letzten Jahren in vielen Jobs der Stresspegel rasant angestiegen und Angestellte müssen auch nach dem offiziellen Feierabend noch erreichbar sein. Kein Wunder, dass jeder zehnte europäische Arbeitnehmer schon einmal  aufgrund von Burnout oder Depressionen krankgeschrieben wurde. Hier müssen die Betriebe eingreifen. Das geht aber wiederum nur, wenn die Maßnahmen, wie gesundheitliche Vorsorge Check-ups oder Fitness-Wettbewerbe innerhalb der Firma von den Angestellten gut angenommen werden. Deshalb ist es  wichtig, dass die Verantwortlichen mit den Mitarbeitern in Kontakt treten, denn innovatives betriebliches Gesundheitsmanagement muss immer auf die Bedürfnisse des ganzen Unternehmens abgestimmt werden.

Mehr Informationen zu diesem Thema bietet auch die neue vierteilige Serie des Nachrichtenmagazins Welt, die sich ausführlich mit dem Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ beschäftigt.

Foto: Kzenon / Shutterstock.com

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