Frühjahrsmüdigkeit – so werden Sie wieder fit

Gerade wenn die Tage wieder länger werden und sich die Sonne endlich öfters zeigt, kämpfen viele mit einer hartnäckigen Frühjahrsmüdigkeit. Doch woher kommt diese ständige Schlappheit? Wir erklären, woran es liegt und geben Ihnen Tipps, wie Sie auf natürliche Weise dagegen ankämpfen können.

Frau schläft auf Schreibtisch
Gerade im Arbeitsalltag kann einem die Frühjahrsmüdigkeit ganz schön zu schaffen machen.

Für viele eine Belastung

Trotz blühender Natur, wärmer werdenden Temperaturen und ersten Sonnenstrahlen: Das Frühjahr macht viele Menschen müde. Etwa jeder Zweite ist davon betroffen und schlägt sich mit Schlappheit und Antriebsschwäche durch die Frühlingsmonate. Hinzu kommen oftmals Schwindel und Kreislaufprobleme, aber auch Abgeschlagenheit und Gereiztheit gehören zu den Symptomen. Vor allem Wetterfühlige, Menschen mit niedrigem Blutdruck, Frauen und Kinder sind davon betroffen. Doch normalerweise ist diese Phase nach maximal vier Wochen vorbei und der Körper hat sich entsprechend angepasst. Sollten Sie von diesen Problemen besonders geplagt sein, helfen ein paar Tipps und Tricks, um dem Körper die Umstellung zu erleichtern.

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

In erster Linie wird das Phänomen durch die Wetterumstellung verursacht. Der Körper muss sich erst an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Durch die Wärme weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Die Folge: Man fühlt sich schneller müde und schlapp. Das merkt man vor allem dann, wenn es bereits ein paar Tage lang warm war. Kommt es dann zu wechselnden Warm-Kalt-Perioden, kann auch der Körper schon mal verrücktspielen. Hinzu kommt die hormonelle Umstellung: Nach den langen Wintermonaten ist die Konzentration des sogenannten Schlafhormons Melatonin im Blut besonders hoch. Durch das zunehmende Tageslicht im Frühjahr wird allerdings die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin aktiviert. Die Wechselwirkung der beiden belastet den Körper und macht ihn müde.

Was kann man gegen die Schläfrigkeit tun?

Wichtig ist: Verkriechen Sie sich jetzt nicht vor lauter Müdigkeit im Bett. Stattdessen sollten Sie Ihrem Körper lieber das geben, was ihm während des Winters gefehlt hat und machen ihn so auf natürliche Weise wieder munter. Diese Tipps helfen Ihnen:

  • Richten Sie Ihren Tagesablauf nach der Sonne. Das heißt, stehen Sie früh auf und gehen Sie früh ins Bett. So kann Ihr Körper den Tag über möglichst viel Licht und Sonne tanken, wodurch die Serotoninproduktion noch mehr angeregt wird, während Melatonin abgebaut wird.
  • Bewegung an der frischen Luft ist ein absolutes Wundermittel: Die Kombination aus körperlicher Betätigung und erhöhter Sauerstoffzufuhr wirkt ganz besonders belebend. Hier reicht schon ab und zu ein kurzer Spaziergang, um den Körper auf Trapp zu bringen.
  • Für die Hartgesottenen sind kalt-warme Wechselduschen am Morgen eine perfekte Möglichkeit, um in Schwung zu kommen. Das regt den Kreislauf an und bekämpft gleichzeitig Cellulite.
  • Viele Menschen essen im Winter zu wenig Obst und Gemüse, wodurch dem Körper wertvolle Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das zu ändern! Verzichten Sie auf Fastfood und setzen sie frische, vitaminreiche Kost auf Ihren Speiseplan. Dorfheilparktiker Erik Mack rät zum Beispiel zu Salaten mit Löwenzahn oder Bärlauch, um fit ins Frühjahr zu starten. Damit tun Sie auch Ihrem Immunsystem etwas Gutes.
  • Und grundsätzlich gilt: So viel wie möglich rausgehen! Achten Sie allerdings auf die richtige Kleidung. Denn gerade an den ersten warmen Tagen unterschätzt man die Kälte gerne mal, die Gefahr einer Erkältung ist schnell erhöht.

Mit der Umsetzung dieser Tipps sollte Ihnen die Frühjahrsmüdigkeit auf jeden Fall weniger zu schaffen machen. Aber Vorsicht: Sollte das Unwohlbefinden längere Zeit andauern, ist ein Besuch beim Arzt empfehlenswert. Nur so kann geklärt werden, dass es sich nicht möglicherweise um eine Erkrankung wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Depression handelt.

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