Gesund bleiben ganz ohne Medikamente

Viele Menschen gehen beim kleinsten Anzeichen für eine Erkältung zur Apotheke ihres Vertrauens. Dort warten schließlich Hustensaft, Nasenspray und Co. in unzähligen Varianten auf hilfebedürftige Käufer, und allesamt versprechen sie eine schnelle Genesung. Allerdings: Die Medikamenteneinnahme ist nicht immer nützlich und kann bei zu häufiger Anwendung sogar das Gegenteil bewirken. Die Zahl der Bundesbürger, die versuchen, ganz ohne Medikamente auszukommen, steigt folglich immer weiter an.Keine Medikamente

 

Natürliche Abwehrkräfte aufbauen

Am besten ist es natürlich, gar nicht erst vor der Entscheidung pro oder contra Medizin zu stehen. Mit der gezielten Stärkung des Immunsystems können Krankheiten über lange Zeiträume komplett vermieden werden. Und das ist kein Hexenwerk – die Stärkung des eigenen Körpers basiert auf vier einfachen Säulen: Aktivität, Schlaf, Ernährung und Abhärtung. Das Sprichwort „Sport ist Mord“ entpuppt sich hierbei einmal mehr als blanker Unsinn, unglückliche Verletzungen einmal außen vorgelassen, denn gerade Ausdauersportarten und Frischluft gelten als beste Schule für einen gestärkten Organismus.

 

Oft unterschätzt: das Essen

Wie viel und was wir essen, entscheidet nicht nur über unser Gewicht, sondern beeinflusst auch unser Immunsystem. Gerade bei schlechtem Wetter sind Obst und vitaminreiche Speisen das A und O, eine tägliche Dosis Vitamin C wirkt ebenfalls Wunder. Wer es ganz genau nehmen will, peppt seine Speisekammer noch mit anderen natürlichen Helfern auf; diese können nämlich teils sogar wie ein Antibiotikum wirken, wie hier auf SeiSmart erläutert. Außerdem gilt: Beim Fleisch am besten zu Puten- oder Hühnchen greifen, Butter und Milch fettarm kaufen, einmal die Woche Fisch essen ist ebenfalls nicht schlecht.

 

Schlafen wie Gott in Frankreich

Das liebste Hobby vieler Menschen ist gleichzeitig auch eine gute Gesundheitsmaßnahme. Allerdings nur im richtigen Rahmen. Zu viel Schlaf macht zwar nicht unbedingt krank (wie es bei Schlafmangel oft die Folge ist), sorgt aber für ein schlappes Gefühl während des Tages, das nicht nur die sportlichen Aktivitäten stark beeinflussen kann. Neben der Zahl der Schlafstunden ist auch die Regelmäßigkeit ein wichtiger Faktor; nicht umsonst gilt es als erwiesen, dass Menschen mit sehr regelmäßigem Schlafrhythmus im Schnitt länger leben und sich als Kind besser entwickeln.

 

Hart werden – und es auch bleiben

Wer gesund sein will, muss nicht unbedingt leiden. Regelmäßiges Saunieren wird jedenfalls von den meisten Menschen nicht gerade als Qual empfunden. Die angenehme Wärme wirkt sich positiv auf viele Körperbereiche aus. Durch das starke Schwitzen wird der Körper quasi entgiftet, Dampfbäder sind gut für Atmung und Lungenfunktion, die Muskeln erwärmen sich in der Hitze und Verspannungen werden gelöst. Einzig die folgende Dusche unter eiskaltem Wasser erfordert etwas Überwindung. Für ein dauerhaft gesundes Leben ist das jedoch eine geringe Investition.

Foto: Tatiana Popova / Shutterstock.com

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