Gesunde Kuchen: Tipps zum vollwertigen Backen

Kuchen sind bekanntermaßen nicht gerade die gesündesten Nahrungsmittel. Es muss jedoch nicht immer die sahnige Schwarzwälder Kirschtorte zum Kaffee sein. Wer mit vollwertigen Zutaten backt oder vollwertige Kuchen einkauft, bleibt länger satt und bombardiert seinen Körper nicht mit übermäßig Zucker und Fett. So wird das Stück Kuchen sogar zum gesunden Snack für Zwischendurch.

Vollkorn-Muffins mit Joghurt und Feta: Vollwertkuchen schmecken gut und sind ein gesunder Snack für zwischendurch
Vollkorn-Muffins mit Joghurt und Feta: Vollwertkuchen schmecken gut und sind ein gesunder Snack für zwischendurch

 

Vollwertige Kuchen: sättigender Snack für zwischendurch

Die meisten  Kuchen werden traditionell mit dem sehr feinem Weizen-Auszugsmehl  gebacken. Das sorgt dafür, dass der Streuselkuchen so richtig schön weich und saftig wird. Jedoch enthält das Weizenmehl, im Gegensatz zum Vollkornmehl, keine Mineralstoffe oder Vitamine mehr. Das einfache Weizenmehl besteht so fast ausschließlich nur noch aus Gluten und Stärke, was als Zucker direkt in unsere Blutbahn geht. Wenn Sie selber backen, sollten Sie aus diesem Grund immer auf den Mehltyp achten, denn je höher die Nummer, desto mehr Anteile der Schale, und damit Ballaststoffe, sowie Mineralien,  sind noch im Mehl enthalten. Ein Mehl vom Typ 1740 ist deshalb wesentlich dunkler als ein Weizenmehl vom Typ 405 und eignet sich besonders gut für die Herstellung eines Vollwertkuchens. Für Anfänger eignet sich auch ein vollwertiges Dinkelmehl, das es nicht so herb im Geschmack ist.

 

Gesunde Zutaten: Obst und Amaranth

Richtig gesund werden Vollwertkuchen aber erst, wenn die Zutaten stimmen. Denn Sahne oder zu viel Schokolade sind auch, wenn sie in vollwertigem Mehl versteckt sind, nicht der beste Snack für zwischendurch. Um den Kuchen auf gesund zu trimmen, sollten sie vor allem Obst als Zutat verwenden. Ob ganz klassisch der Apfelkuchen oder eine exotische Ananas-Tarte; durch die Süße der Früchte sparen Sie Zucker und der Kuchen wird leichter bekömmlich. Auch Powerkörner, wie Amaranth oder Quinoa, die besonders viele Mineralstoffe enthalten können den Kuchen etwas aufpeppen. Nüsse sind ebenfalls eine super Zutat, die zwar nicht wenig Kalorien hat, jedoch den Körper mit besonders vielen guten Fetten versorgt und sättigt. Statt klassischen Rosinen können Sie auch etwas herbere Beeren, die besonders viele gute Antioxidantien enthalten, wie Cranberry oder Acai Beeren verwenden.  Mehr Informationen zu den Acai Beeren finden Sie auch bei www.acai-beere-info.com.

 

Zucker und Fett sparen

Nur, weil der Apfel-Karotten-Kuchen gesund ist, heißt es noch lange nicht, dass er nicht schmecken muss. Um an den klassischen Geschmacksträgern, wie Zucker oder Fett zu sparen, muss jedoch etwas umgedacht werden. Für einen Käsekuchen können Sie zum Beispiel einen Teil des Quarks mit leichtem Soja-Joghurt mischen und statt mit Zucker können Sie mit Agavendicksaft süßen.

 

Mehr Tipps zum vollwertigen Backen finden Sie auch hier und chefkoch.de bietet eine gute Auswahl an Rezepten für vollwertige Kuchen.

 

Bild: Heike Rau /shuttersock.com

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