Männer mit Haarausfall: so stoppen Sie den Haarverlust

Wenn es bei Ihnen langsam lichter auf dem Kopf wird, sind meistens die Gene schuld. Nur jeder vierte Mann bleibt auch bis ins hohe Alter mit einer vollen Haarpracht gesegnet. Im Gegensatz zu Frauen, die auch aufgrund von hormonellen Schwankungen an Haarausfall leiden können, macht sich bei Männern die androgenetische Alopezie, die dafür sorgt, dass das Haar dünner wird und ausfällt, stärker bemerkbar, Jedoch gibt es einigte Medikamente, Kuren oder auch Eingriffe, die helfen können und so der Genetik ein Schnippchen schlagen.

Erblich bedingter Haarausfall betrifft vor allem Männer
Erblich bedingter Haarausfall betrifft vor allem Männer

 

Leise rieselt das Haar

Männer mit Haarausfall sind nicht in der Minderheit und können sich in guter Gesellschaft fühlen, denn Prominente, wie Prinz William, dessen Haare schon in den 20ern weniger wurden, oder Hollywood-Star Nicolas Cage, der schon länger starke Geheimratsecken hat, kennen das Problem mit dem schütteren Haar. Dabei sind bei Männern vor allem genetische Faktoren schuld am Haarausfall. Das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron kann dafür sorgen, dass die Haarwurzel sehr empfindlich reagiert und das Haar ausfällt, sowie nicht mehr nachwächst. Meistens geschieht dieser Prozess schleichend. Umso schlimmer für die Betroffenen, wenn sich die kahlen Stellen nicht mehr gekonnt verdecken lassen.

 

Haarausfall vorbeugen

Zwar ist es genetisch vorprogrammiert, ob ein Mann in seinem Leben eher unter Haarausfall leiden wird oder nicht, jedoch kann das Ausfallen der Haare auch aufgrund von Mangelernährung auftreten. Hier können Vitaminpräparate und eine Ernährungsumstellung helfen. Vor allem Kieselerde und das darin enthaltene Silicium sollen Haare wieder stärken und vor dem Ausfallen bewahren. Nach ca. drei Monaten sollen sich die ersten Verbesserungen einstellen. Auch Biotin wird eine ähnliche Wirkung nachgesagt.

 

Eigenbluttherapie

Ist der Haarausfall rein genetisch bedingt und schon weiter vorgeschritten, kann auch eine Eigenbluttherapie helfen. Hierbei müssen keine Mittel eingenommen werden. Dem Patienten wird das aus dem eigenen Blut gewonnen plättchenreiche Plasma alle paar Wochen unter die Kopfhaut gespritzt. Bei dieser Methode fehlen noch Langzeitstudien, sie soll jedoch wirksam sein. Nachteil ist der Zeitaufwand, denn es kann sein, dass rund 150 Sitzungen nötig sind.

 

Tinktur Minoxidil

Minoxidil ist eine frei verkäuflich Tinktur, die regelmäßig auf die Kopfhaut aufgetragen werden muss. Sie soll den erblich bedingten Haarausfall stabilisieren und kann besonders dann wirken, wenn der Haarausfall noch nicht sehr weit fortgeschritten ist. Nach ca. 12 Monaten regelmäßiger Anwendung sollen sich die besten Ergebnisse einstellen. Jedoch schreitet der Haarausfall auch wieder fort, wenn die Behandlung abgebrochen wird. Vor der Behandlung sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, da  es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann.

Bei einer Haartransplantation werden die noch erhaltenen Haare am Hinterkopf auf die vorderen kahlen Stellen verpflanzt
Bei einer Haartransplantation werden die noch erhaltenen Haare am Hinterkopf auf die vorderen kahlen Stellen verpflanzt

 

Haartransplantation: eine volle Haarpracht dank Operation

Bei diesem Eingriff werden die Haare vom Hinterkopf, die meistens nicht vom erblichen Haarausfall betroffen sind, auf die kahlen Stellen des Kopfes verteilet. Die ganze Prozedur wird unter lokaler Betäubung ausgeführt.  Pro Sitzung muss ein Arbeitstag eingeplant werden. Je nach Schwere des Haarausfalls sind bis zu fünf Sitzungen nötig. Der Aufwand und die Narbe am Hinterkopf werden jedoch mit einem dauerhaften Ergebnis belohnt. Hier finden Sie weitere  Infos zu Haartransplantation für Männer.

 

Toupet: gekonnt kahle Stellen kaschieren

Falls Sie weder eine Tinktur nutzen wollen, noch die Eigenbluttherapie oder Haartransplantation ausprobieren möchten, ist auch immer noch das Toupet eine Lösung. Die modernen Haarteile werden heutzutage schon sehr professionell angefertigt und man kann mit ihnen sogar schwimmen und sich ohne Probleme in den Wind stellen.

 

Mehr Möglichkeiten zum Bekämpfen des Haarausfalls finden Sie auch hier und bei der Apotheken-Umschau können Sie sich noch genauer über die Ursachen von Haarverlust und die verschiedenen Formen der Glatzenbildung informieren.

 

 

Bild 1: Ilya Andriyanov /shutterstock.ocm, Bild 2: Ilya Andriyanov /shutterstock.com

 

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