Tischtennis als Paradedisziplin – Ausschwitzen pur

In der Liste der beliebtesten Sportarten wird Tischtennis oft vergessen. Und das, obwohl praktisch jeder Mensch schon einmal den Schläger in der Hand hatte. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Tischtennis wird häufig unterschätzt. Hobby-Spieler und Außenstehende sehen den Sport mit den kleinen Bällen eher als spaßigen Zeitvertreib im sonnigen Stadtpart. Dass dieses Bild keineswegs der Wahrheit entspricht, weiß wohl jeder, der bereits ein richtiges Spiel hinter sich hat.

Tischtennis macht spaß und hält fit

Tischtennis als perfekte Schule für die Reaktionen

Durch die kurze Distanz zwischen den Spielern und den extrem leichten Ball ist Tischtennis eine der schnellsten Sportarten überhaupt. Nicht nur im Vergleich zu anderen Rückschlagspielen wie Badminton oder Tennis, sondern auch in globaler Hinsicht sucht der schnelle Spielablauf seinesgleichen. Gute Reflexe sind somit Gold wert. Das betrifft sowohl die geistige als auch die körperliche Ebene. Tischtennisspieler müssen im selben Moment reagieren, in dem sie die Situation überhaupt wahrnehmen. Folglich wird auch die Schnellkraft trainiert, insbesondere in den Beinen. Dort nämlich muss innerhalb von Sekundenbruchteilen die Schrittbewegung ausgelöst werden. Wer intensiv Tischtennis spielt, merkt schon bald entsprechende Fortschritte. Es wird keine Muskelmasse aufgebaut, generell geht es im Oberkörper weniger um Kraft als um Koordination. Umso mehr wird jedoch die Schnelligkeit gefördert. Die Reaktionszeiten verbessern sich drastisch, auch die Beweglichkeit aus dem Stand heraus kommt auf ein neues Niveau. Verschiedene Regelvarianten sorgen zudem für genügend Abwechslung.

 

Positiver Nebeneffekt: Fettverbrennung auf höchstem Niveau

Tischtennisspieler müssen flink und agil sein. Überflüssige Kilos sind dabei nur hinderlich, da sie auf keiner Ebene weiterhilft. Glücklicherweise formt das Spiel die Spieler wie von alleine. Beim Tischtennis gibt es keine Ruhepausen, praktisch jede Sekunde findet eine Bewegung statt. Dadurch gerät der Schwitzmechanismus so richtig ins Rollen. Eine halbe Stunde Rundlauf sorgt für vollkommen nassgeschwitzte Teilnehmer; Anfänger werden am Tag danach außerdem einen ganz beträchtlichen Muskelkater verspüren. Aus sportlicher Sicht ist Tischtennis somit über jeden Zweifel erhaben.

 

Wenig Aufwand, große Effekte

Das Schöne am Tischtennis ist, dass der Aufwand in jeder Hinsicht gering ist. Bei schönem Wetter stehen in jedem Stadtpark etliche Platten bereit. Schläger und Bälle müssen zwar selbst mitgebracht werden, sind aber günstig zu kaufen und sehr leicht zu transportieren. Bleibt noch die Organisation – auch diese ist jedoch kein Problem. Tischtennis kann zu zweit optimal gespielt werden, alternativ dazu können vier Leute ein Doppel spielen. Bei noch mehr Teilnehmern bietet sich ein Rundlauf an. Gerade dort wird die Kondition in höchstem Maße gefordert. Es bedarf also nicht mehr als zwei Schläger, einen Ball und einen Mitspieler, um beim Tischtennis spontan durchzustarten.

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