Vor- und Nachteile einer fettreduzierten Ernährung

Was ist eine Low Fat Diät? Welche Vorteile bringt sie mit sich? Kann sie sich auch negativ auswirken? Wie gut stehen die Chancen, nach dieser Diät dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt zu entgehen? Dieser Artikel liefert die Antworten.

Gemüse, Obst, mageres Fleisch, Fisch und Kohlehydrate. Alles ist erlaubt, außer Fettiges!
Gemüse, Obst, mageres Fleisch, Fisch und Kohlehydrate. Alles ist erlaubt, außer Fettiges!

Die Low Fat Diät: nicht mehr als 60 Gramm Fett täglich

Obwohl  Fett nicht immer und nicht zwangsläufig fett macht, sollte man seine Ernährung so einrichten, dass die Anzahl der Fette prozentual reduziert wird. Bei einer fettreduzierten Ernährung beträgt der Fettanteil nur etwa 30 Prozent des gesamten Kalorienumsatzes – nur jede dritte Kalorie darf als Fettkalorie eingenommen werden. Im Schnitt macht es etwa 60 Gramm Fett pro Tag. Um schneller abzunehmen, empfehlen einige Diäten nicht mehr als 30 Gramm Fett pro Tag auf dem Ernährungsplan zu haben. Damit man auf Dauer sein neu gewonnenes Idealgewicht auch halten kann, sollte die Fettobergrenze  weiterhin 60 Gramm am Tag betragen, auch wenn man eigentlich die Diät beendet hat. Sonst kann es zu einem unerwünschten Jo-Jo-Effekt kommen, die überflüssigen Pfunde kehren zurück und man darf wieder von vorne anfangen. In der täglichen Ernährung sollte man den Vorzug den pflanzlichen Fetten geben. Sofern die Obergrenze von 60 Gramm Fett am Tag nicht überschritten wird, dürfen auch fette Fische wie der Hering oder Lachs verzehrt werden. Die Fettsäuren im Fisch sind hochwertige Nahrungsbestandteile und tragen darüber hinaus zur Gesundheit bei.

Auch einige Ausrutscher sind beim Diätverlauf erlaubt

Während einer Low Fat Diät kann man sich ab und zu einen Ausrutscher gönnen und beispielsweise ein Stück Sahnetorte oder eine Wurst essen. Diese „Sünden“ lassen sich dann am nächsten Tag locker ausgleichen, allerdings sollten sie lieber eine Ausnahme bleiben. Obwohl eine  fettreduzierende Diät ziemlich streng scheint, gibt es eigentlich keine Lebensmittel dabei, die als verboten anzusehen wären. Damit ist die Low Fat Diät in diesem Sinne eigentlich keine Diät mehr, sondern  vielmehr eine radikale Essensumstellung, die nicht nur schlanker, sondern auch gesund machen kann. Durch fettreduzierte Ernährung kann man vielen Herz-Kreiskauf-Krankheiten vorbeugen und geht weniger Risiko ein, an Krebs zu erkranken. Von einem wissenschaftlichen Punkt aus gesehen ist die Low Fat Diät durchaus empfehlenswert, sie entspricht auch den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Als die einzige Voraussetzung ist dabei die Tatsache zu berücksichtigen, dass man während der Diät überwiegend Pflanzenfette zu sich nimmt. Andernfalls wird es für die Gesundheit gefährlich – es kann nämlich zu Mangel an lebensnotwendigen Fettsäuren kommen.

Vorteile der Low Fat Diät im Überblick

Die fettreduzierte Ernährung (weniger als 60 Gramm Fett am Tag) bringt für den Körper einige Vorteile mit:

  • man erfreut sich langfristig guter Gesundheit
  • keine Lebensmittel unterliegen einem absoluten Verbot
  • diese Diät ist einfach bei der Durchführung
  • man muss keine Kalorien zählen
  • der Erfolg ist schnell sichtbar

Wer nicht sofort auf nur 60 Gramm Fett pro Tag umsteigen kann, sollte  zumindest versuchen, den Körper nach und nach an die fettreduzierte Nahrung zu gewöhnen.

Foto: Shutterstock.com | naD photos

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*