Trainingsvorbereitung für Sportler

Der Entschluss nach langer Zeit das Training für die Körperfitness wieder aufzunehmen oder einfach zu intensiveren, ist der richtige Anfang. Allerdings müssen auch hier einige Dinge beachtet werden, da der Körper je nach Fitnessgrad und Alter unterschiedlich auf gestiegene Belastungen reagiert. Dies gilt im Übrigen sowohl bei einem Beginn in einem Fitnessstudio, als auch bei der Nutzung eines privaten Trainingsgeräts.

Die wesentliche Vorbereitung ist der Gang zu einem Sportmediziner oder einem sportlich orientieren Hausarzt. Dieser wird anhand von einem Belastungs-EKG, einem Lungenfunktionstest und einem großen Blutbild die Leistungsfähigkeit attestieren und den Sportler letztendlich für den Sport freigeben. Wer regelmäßig Sport treibt, sollte so eine Sportmedizinische Untersuchung jedes Jahr wiederholen. Wer sich lange Zeit nicht bewegt hat, möglicherweise Übergewicht hat und vielleicht noch regelmäßig Risiken wie Alkohol zu sich nimmt, muss zwingend einen Arzt konsultieren. Bei diesen Personen springt der Puls schon bei geringen Belastungen in kritische Regionen, hier hilft nur ein gezieltes Training mit niedrigen Belastungsumfängen. Eine Steigerung erfolgt kontinuierlich.
Den Medizincheck sollte man auf keinen Fall unterschätzen, denn zahlreiche Menschen haben durch plötzliche Überbelastung durch den Sport schon ihr Leben verloren.

Weitere Vorbereitungen sind beim benötigten Equipment zu treffen. In einem Fitnessstudio kann man davon ausgehen, dass alle Fitnessgeräte ordnungsgemäß aufgebaut sind und entsprechend funktionieren. In den heimischen vier Wänden muss das neue Gerät einen sicheren Stand haben und darf bei Benutzung nirgends anstoßen. Passende Kleidung gibt es für unterschiedliche Zwecke. Wer Fitnessgeräte aus dem Ausdauer- bzw. Cardiobereich benutzt, sollte spezielle Laufshirts tragen. Diese transportieren den Schweiß zuverlässig vom Körper weg und sorgen somit für ein trockenes Hautgefühl. Das Risiko von Erkältungen wird ideal verringert.

Viele Geräte für den Heimbereich kommen in Einzelteilen oder nur vormontiert zum Besteller, entsprechend muss das Gerät aufgebaut werden. Hier sollte man besondere Sorgfalt walten lassen, da das Gerät später mindestens das eigene Körpergewicht tragen muss. Kommen zusätzliche Gewichte ins Spiel, wird es noch kritischer. Ein sicherer Aufbau gewährt eine sichere Benutzung bei voller Auslastung.

Sind die medizinischen und technischen Vorbereitungen abgeschlossen, sollte ein gezieltes Workout zum Aufwärmen ausgeführt werden. Die zu trainierenden Muskelgruppen müssen besonders aufgewärmt werden. Der Einstieg in die neue Belastung erfolgt sanft und ohne große Anstrengung. Schließlich muss man sich auch mental erstmal an das neue Gerät und den neuen Bewegungsablauf gewöhnen, auch wenn man die Übung an sich vielleicht schon öfter durchgeführt hat. Schließlich hat jedes Gerät seine eigene Geometrie und Abmessung.
Nach dem Training ist es unumgänglich spezielle Cool-Down Übungen durchzuführen. Im Ausdauerbereich erfolgt auf dem jeweiligen Gerät noch eine längere Phase mit deutlich reduzierter Belastung. Die Zeit sollte man sich nehmen um den Puls wieder herunter zu fahren und die Muskeln zu lockern. Bei Kraftübungen sind die Muskeln zu dehnen um auch auf längere Zeit flexibel und beweglich zu bleiben. Viele machen den Fehler nicht zu dehnen und verkürzen so ihre Muskulatur, entsprechend wirkt der Körper aufgepumpt und die Beweglichkeit wird eingeschränkt.

Auch wenn die Vorbereitungen, beginnend mit dem Medizincheck, lästig sind und man selbst voller Tatendrang ist, sollte man sie akribisch durchführen. Nach der Eingewöhnungszeit hat man von der wenigen investierten Zeit einen deutlich länger anhaltenden Vorteil.

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