Diese Musik passt zum Sport: die passende Playlist für das Training

Die passende Musik beim Sport motiviert uns noch ausdauernder zu trainieren.  Für den besten Trainingserfolg kommt es auf die sogenannten beats per minute an, die das Tempo der Musik und damit auch des Workout bestimmen. Wir sagen Ihnen welche Musik-Genres sich für das Lauf-, Yoga- oder Fitness-Training  besonders gut eignen.

 

Erst durch die passenden Musik macht das Training richtig Spaß und wird effektiv
Erst durch die passenden Musik macht das Training richtig Spaß und wird effektiv

 

Musik macht fit

Für viele Sportler gehört die Musik einfach zum Training mit dazu. Vor allem Laufen lässt es sich besser mit einem antreibenden Soundtrack im Ohr. Jedoch sollte die Musik immer passend zum jeweiligen Training ausgesucht werden.  Hierbei kommt es vor allem auf die beats per minute (bpm), die Schläge pro Minute, die ein Musikstück aufweist, an.  Zur Orientierung eignet sich die durchschnittliche Gehgeschwindigkeit, die an die 120 beats per minute beträgt. Mit 130 bis 150 bpm ist dagegen die ideale Laufgeschwindigkeit beim Joggen erreicht. Hat das Musikstück einen schnelleren Beat, kann es sein, dass der Sportler versucht seinen Laufstil an die Geschwindigkeit anzupassen und dadurch über seiner Leistungsfähigkeit trainiert.  Im Idealfall sollte deshalb Musik ausgewählt werden, die über die ideale Anzahl von beats per minute verfügt, denn so kommt immer ein Schritt auf einen Beat und das Laufen bleibt gleichmäßig. Unterstützt wird diese Annahme auch durch eine Studie des Sportpsychologen Costas Karageorghis von der Brunel University in Uxbridge (England), die besagt, dass die Lauffrequenz im besten Fall der Pulsfrequenz gleichen soll. Die passende Anzahl von bpm für Ihre Workout-Musik finden Sie heraus, wenn Sie den Teiler der Laufschritte, die Sie pro Minute machen, als Richtwert nehmen.

 

Der Takt macht die Musik

Neben der Anzahl der bpm, kommt es beim Training auch auf den Takt der Musik an. Zum Laufen eignet sich dabei ein gleichmäßiger Takt, wie zum Beispiel ein 2/4- oder 4/4-Takt, da er das Ausdauertraining fördert. Ein krummer Takt eignet sich dagegen eher zum Tanzen oder anderen Fitness-Kursen, bei denen abwechslungsreiche Übungen ausgeführt werden. Beim Tanzen kann die Anzahl der bpm dann auch bis zu 135 pro Minute ansteigen.   Ein schweißtreibendes Ganzkörpertraining kann dagegen sogar besonders schnelle Musik gebrauchen, die über 160 bpm pro Minute verfügt, denn diese Geschwindigkeit treibt den Sportler erst richtig an. Bei gemäßigtem Training, wie Wandern oder Yoga,  kommt es dagegen nicht so sehr darauf an, wie viele bpm pro Minute erreicht werden. Hier sollte es vor allem darum gehen, dass Ihnen die Musik gefällt. Dazu können Sie auch Radio aus dem Internet nutzen oder sich einfach einen Lieblingsmix zusammenstellen.

 

 

Die ideale Trainings-Musik

Die ideale Trainingsmusik richtet sich dabei auch nach dem eigenen Geschmack. Für gemäßigtes Training eignen sich in der Regel jedoch meistens Popsongs im Midtempo-Bereich. Zum Antreiben eignen sich dagegen gut Songs, die aus dem Rock oder Dance-Genre stammen. Ein paar gute Vorschläge für die passende Playlist zum Sport finden Sie auch bei fitforfun.de.

 

Mehr Informationen zu den beats per minute und der passenden Musik zum Sport bieten auch dieser Artikel, sowie dieser Bericht auf welt.de.

 

 

Bild: Yuri Arcurs /shutterstock.com

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