Essen aus dem Garten – was gibt es da leckeres?

Äpfel, Birnen oder auch Erdbeeren kennen und lieben wir frisch aus dem Garten: direkt vom Baum gepflügt schmeckt es am besten. Doch der Garten hält noch einige andere Köstlichkeiten bereit, auf die wir so gar nicht unbedingt kommen. Dazu müssen nicht mal eigens Gewächshäuser gebaut werden, sondern der Blick auf den Boden reicht oft schon aus. Wir haben leckere Rezepte mit Löwenzahn, Brennnesseln und Bärlauch für Sie zum nachkochen.

Leckerer, frischer Salat mit Löwenzahn

Löwenzahnsalat
Das Bild durften wir freundlicherweise von Viktorias Blog übernehmen.

 

Löwenzahn wächst in manchen Gärten wie Unkraut: überall befinden sich die grünen Häufchen. Im Blog von Viktoria haben wir allerdings eine leckere Salat-Idee mit Löwenzahn entdeckt. Er wird im Garten gepflückt und gewaschen und anschließend ähnliche wie etwa Ruccola verwendet. Viktoria empfiehlt, dass Sie keine bereits blühenden Pflanzen nehmen, sondern so jung wie möglich, da der Salat sonst bitter wird. Im Rezept kommen dann Salz, Essig und Kürbiskernöl dazu, was dem Salat eine leckere nussige Note verpasst. Dazu passen im Salat warme Kartoffeln und Eier – wer allerdings keine Eier mag, kann sie auch durch geröstete Nüsse ersetzen.

 

Würziges Pesto aus Bärlauch

Den einen oder anderen Wanderer hat der starke Knoblauchgeruch in der Luft schon irritiert, denn wenn Bärlauch im Wald gedeiht, dann oft in reichhaltiger Menge. Wie sein Spitzname Knoblauchspinat verrät gehört er zur gleichen Gattung und duftet nach einer Mischung aus Knoblauch und Zwiebeln. Bärlauch eignet sich deshalb ganz wunderbar als Grundlage für Pesto anstelle von Basilikum! Das ist nicht nur günstiger, sondern auch würziger. Den Bärlauch einfach mit Olivenöl, Pinienkernen und Parmesan zu einem klassischen Pesto mixen. Alternativ gehen auch andere Öle oder Nüsse. Oder Sie geben ein paar schwarze Oliven mit dazu! Dann sollte es allerdings zeitnah gegessen werden.

 

Bärlauchpesto
Pistazien machen sich ebenfalls lecker im Bärlauch-Pesto.

 

Brennnesselsuppe ganz ohne Brennen

Keine Sorge, Brennnesselsuppe brennt nicht im Hals! Allerdings müssen beim Pflücken noch Handschuhe getragen werden, damit es nicht unangenehm wird. Am besten halten Sie am Ende den Bund mit den Blättern nach unten und streichen ein paar Mal mit den Händen über die feinen Brennhaare auf der Blattrückseite. Dann können Sie die Einmalhandschuhe in der Küche weglassen! Für die Suppe brauchen Sie etwa 300 Gramm; dazu dann noch Kerbel, Knoblauch, Zwiebel und Muskat für den Geschmack. Die Brennnessel wird zunächst damit angedünstet und dann mit Gemüsebrühe abgelöscht. Abschmecken kann man mit Sahne oder Creme Fraiche. Und wer etwas Biss haben will, gibt klein geschnittene und angeröstete Kartoffeln dazu.
Bilder: (c) mymirrorworld.com / Cristian Sabau, shutterstock.com

 

 

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