Kinnimplantate: der neuste Trend der Schönheitschirurgie

kinnimplantateVergessen Sie Face Lift und Nasenkorrektur; der neuste Trend der Schönheitschirurgie lautet Kinnimplantate. 2011 ist die Anzahl der Operationen in den USA stark angestiegen. Grund: Die Kinnpartie zeigt unbarmherzig das wahre Alter. Eine hängende Mundpartie und ein Doppelkinn sind alles andere als jugendlich. Kein Wunder also, dass sich besonders Manager unter das Messer legen um weiterhin frisch und aktiv zu wirken und in der Geschäftswelt bestehen zu können.

 

Das Kinn: Die neue Problemzone?

Die Schönheitsindustrie boomt schon lange und mit ihr auch das Feld der Schönheitsoperationen. Beschränkten sich die Eingriffe vor einigen Jahren noch auf Brustimplantate und Nasenkorrekturen werden ganz aktuell vermehrt die eigentlich „unscheinbaren“  Körperpartien, wie Hände, innere Oberschenkel oder eben auch das Kinn bearbeitet. Warum boomt also die Kinnpartie? Eine Erklärung dafür wäre: Das Kinn zeigt, ähnlich wie Hände und Hals, unbarmherzig das wahre Alter. Denn mit den fortschreitenden Jahren verliert die Haut an Elastizität und fängt an zu hängen. Dazu kommt das ein oder andere Pfund zu viel und das ungeliebte Doppelkinn ist nicht mehr weg zu bekommen. In den USA unterziehen sich besonders Menschen in hohen Managementpositionen so einer Kinnstraffung. Grund dafür könnte sein, dass Video-Konferenzen nicht unbedingt die besten Seiten des Gesichts betonen und eine Branche, in der es auf Vitalität und Autorität ankommt, keine Schwachstellen zulässt.

 

Kinn-OPs: Der neue Trend unter den Schönheitsoperationen
Kinn-OPs: Der neue Trend unter den Schönheitsoperationen

 

Kinn, Hände und Füße: Perfektion bis ins kleinste Detail

Rund 20.680 US-Amerikaner haben sich 2011 einer Kinnoperation unterzogen. Das ist ein Anstieg um 71 Prozent  im Gegensatz zum letzten Jahr. 77 Prozent der Kinnpatienten waren zwischen 40 und 54 Jahre alt. Die Kinn-Operationen reihen sich also aller Voraussicht nach in die Bestseller-Eingriffe unter den Anti-Aging-Operationen ein. Dabei liegt der Fokus immer mehr auf Körperstellen, die nicht durch Sport und Co. aktiv verändert werden können und trotz guter Gene schneller altern. Neben dem Kinn sind das zum Beispiel die Hände, bei denen die verschiedensten Techniken zur Anwendung kommen. So können die Hände chirurgisch gestrafft oder mit Hyaloronsäure unterspritzt werden.  Besonders Frauen lassen sich zum Beispiel auch die Füße so operieren, dass sie durch Zehenverkleinerung und Unterspritzungen in High-Heels und Co. passen.  Und dann wäre da noch der Hals, der gerne ab einem gewissen Alter gestrafft wird. Im Gegensatz zu den „großen“ Eingriffen, wie Brustvergrößerungen, sind die kleineren Modifikationen jedoch preiswerter. Eine Kinnoperation kostet im Durchschnitt in den USA  1851 Dollar. Aber Vorsicht: Auch eine Kinn-OP ist kein Kinderspiel, denn das einsetzten der Implantate ist eine zeitaufwendige Operation.  Und genau wie bei allen anderen kosmetischen Eingriffen gilt auch hier: es sollte natürlich aussehen, denn was ist schlimmer als ein unproportioniert wirkendes Riesenkinn, dass zwar straff und jugendlich wirkt, aber nicht mehr zum eigenen Gesicht passt?

 

Bild 1: lev dolgachov /shutterstock.com, Bild 2:sheff /shutterstock.com

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*