Aids: UN-Generalsekretär fordert Bestandsaufnahme

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, Regierungsrätin Aurelia Frick und Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, Regierungsrätin Aurelia Frick und Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer

 

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert eine Bestandsaufnahme zu Aids. Seit rund 30 Jahren ist die Krankheit bekannt. Seitdem starben 25 Millionen Menschen, 60 Millionen Menschen sind HIV-positiv. Das bedeutet sie haben sich mit dem Aids-Erreger infiziert.

Fortschrittbericht

In seinem Fortschrittsbericht fordert Moon, dass es an der Zeit sei, die Lage zu überprüfen. Seine Worte waren: „Wir haben die einmalige Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der Fortschritte zu machen und kritisch und ehrlich die Grenzen zu überprüfen, die uns in einer Realität gefangen halten, in der die Epidemie weiterhin die Antworten überholt!“

Jeden Tag 7000 Neuinfizierungen

Jeden Tag infizieren sich 7000 Menschen mit dem HI-Virus, darunter befinden sich täglich 1000 Kinder. Aids gibt es weltweit, jedoch ist es in ärmeren Ländern stärker vertreten, weil hier oftmals das Wissen um die Ansteckung fehlt. Moon lobt, dass mehr als sechs Millionen Betroffenen in armen Ländern Medikamente zur Verfügung gestellt worden sind. Allerdings kritisiert er den hohen Kostenanstieg bei der Behandlung von HIV-Patienten. Zusätzlich bemängelt er, dass die Hilfsgelder seit Jahren stagnieren.

Große Ziele

Moon setzt für das Jahr 2015 hohe Ziele, er will „keine Neu-Infektionen, keine Diskriminierung und keine Todesfälle im Zusammenhang mit Aids.“ Er bezeichnet die Zeit als einen „ein Moment der Wahrheit” in der HIV-Bekämpfung. Um seine Ziele zu erreichen, müssen vor allen Die Präventionsmaßnahmen aufgestockt werden. Bereits 1981 berichteten US-Ärzte von rätselhaften Fälle tödlicher Lungenentzündungen bei jungen Homosexuellen. Aids war lange Zeit als die „Schwulen-Krankheit“ bekannt. 1983 entdeckten französische Forscher das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) als den Krankheitserreger für die lebensgefährliche Zerstörung des menschlichen Immunabwehrsystems.

 

 

 

Bild: © Presse- und Informationsamt, Vaduz

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