Nordic Blading

Mann, der Nordic Blading betreibt.
© Alexander Rochau – Fotolia.com

Langsam geht die Ski- und Langlaufsaison ihrem Ende zu. Wer auch in der Sommerpause nicht aus der Übung kommen will, für den ist Nordic Blading eine gute Alternative. Bei dieser Sportart fährt man mit Inlineskates und benutzt zwei Stöcke, dabei amt man die Bewegungen vom Langlaufen im Skaterstil nach. Etwas rasanter als Nordic Walking und anstrengender ist das Nordic Blading schon, doch für jeden erlernbar.

Training

Nordic Blading sollte schon erlernt werden, sonst kann es schnell zu Knochenbrüchen oder Prellungen kommen, denn 20 bis 30 kmh sind keine Seltenheiten. Deswegen sollte man bei der Schutzausrüstung auch nicht sparen, ein Helm, Knie- und Handgelenkschoner sind in jedem Fall sinnvoll. Die richtige Technik, also die Koordinierung von Beinen und Armen, sowie die Bremstechnik, können dann von einem Trainer beigebracht werden. Beim Nordic Blading werden Kraft und Ausdauer trainiert. Durch den Stockeinsatz wird diese Trainingsform 40% effektiver als normales Skaten. Im Großen und Ganzen werden ca. 90 Prozent unserer gesamten Skelettmuskulatur beansprucht, wobei gleichzeitig die Gelenke geschont werden.

Skiken

Das Skiken ist eine Variante des Nordic Blading. Statt 4 Rollen benutzt man beim Skiken nur 2 Rollen je Fuß. Die Skikes kann man an normalen Turn- oder Joggingschuhen befestigen. Sie besitzen im Gegensatz zu den Rollerblades ein Bremssystem, das man mit der Wade steuern kann. Durch den großen Abstand der Räder zum Boden, kann man auch auf unebenen Strecken gut Skiken. Die Räder haben einen Durchmesser von 15 cm, sind somit viel größer als beim Nordic Blading. Die Technik ist jedoch dieselbe.

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