Präpubertäre Pickel: 4 Gesichtsmasken zum selber machen

Torkelt man frühmorgens ins Bad, wird man schlagartig wach, wenn einen da mal wieder ein fieser, gelblicher Pickel entgegenlacht. Da dachte man, man sei endlich aus der Pubertät heraus und Schwupps: Pickel auf Stirn, Nase oder Kinn. Förmlich leuchtend als würde eine Reklametafel darauf hinweisen. Vor den kleinen Biestern ist man leider nie gefeit. Luftverschmutzung, trockene Luft und verstopfte Talgdrüsen – Pickel bekommt man aus unterschiedlichsten Gründen. Helfen kann eine gute Gesichtspflege und wöchentlich eine reinigenden Gesichtsmaske. Die kann man praktischerweise auch selber machen – wir haben die vier besten Rezepte aus dem Netz gefischt.

Der Evergreen: Maske aus Heilerde

gesichtsmaske aus heilerde
Gesichtsmaske aus Heilerde

Heilerde bekommt man in der Drogerie. Entweder zur Einnahme oder aber für die äußere Anwendung. Letzteres brauchen wir. Man rührt es mit Wasser oder auch Kamillentee an. Nicht zu viel Flüssigkeit verwenden, lieber nachgeben, damit es nicht zu flüssig wird. Hat man sich einen braunen Brei angerührt, dann trägt man die Masse aufs Gesicht auf. Sobald es überall getrocknet ist, wäscht man es wieder ab. Leichter Peelingeffekt inklusive. Reinigt Poren und klärt das Hautbild.

Wunderwaffe Zitronensäure

Säure ist gut gegen Pickel – deswegen verwenden auch Kosmetiker oft Säuren. Man nehme den Saft einer halben Zitrone und Eigelb. Das Eigelb wird ganz in die Säure gelegt und nicht vermischt. Anschließend ein paar Stunden ziehen lassen. Wenn die Zitronensäure vom Eigelb aufgenommen wurde, das Ganze mit einem Pinsel aufs Gesicht auftragen. Nach etwa 25 Minuten mit lauwarmem Wasser abwaschen. Das reinigt so richtig! Allerdings nichts für empfindliche Haut.

masken gegen pickel gesicht
Zu zweit macht es mehr Spaß.

Für die ganz Harten: die Knoblauchmaske

Man nimmt dazu 8 Knoblauchzehen und püriert sie ohne Schale. Diesen Brei trägt man dann auf das Gesicht auf – dabei aber unbedingt die Augen- und Mundpartie aussparen. Das Ganze wirkt dann 15 Minuten ein und wird anschließend mit warmem Wasser abgespült. Anschließend dann die Haut mit verdünntem Essig abtupfen. Das hält nicht nur Pickel ab, sondern auch Vampire, Ehemänner und Freunde – zumindest für einige Stunden.

Wunderwaffe aus Omas Schublade: die Hefe-Maske

Das in der Hefe enthaltene Vitamin A fördert den Stoffwechsel und kann so zu einem verbesserten Hautbild beitragen. Man nimmt ein Drittel eines Hefewürfels und vermischt ihn mit etwa einem Esslöffel warmer Milch. Das Ganze soll schön breiig werden und wird dann auf das Gesicht aufgetragen. Nach 15 Minuten wäscht man es mit lauwarmem Wasser vom Gesicht ab.

Wichtig: Trägt man eine Gesichtsmaske gegen Pickel auf, ist es wichtig vorher das Gesicht gründlich zu reinigen. Außerdem muss man danach unbedingt eine milde Pflege auftragen, die der Haut Feuchtigkeit spendet und sie beruhigt. Auf wunde Pickel gibt man am besten Teebaumöl – das trocknet aus.

Bilder: Dmitriy Shironosov, shutterstock.com / Christo, shutterstock.com

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