Abnehmen beginnt im Kopf

Der Kopf ist der Schlüssel zu einem dauerhaft schlanken Leben. Denn Crash-Diäten und Co. helfen nur bedingt und es droht der ungeliebte Jo-Jo-Effekt. Abnehmwillige müssen lernen wieder auf ihren Körper zu hören. Dazu muss das Gehirn dauerhaft umprogrammiert werden, damit statt Burger und Pommes lieber Salat auf den Teller kommt. Mit Hilfe von Coaches und gezieltem Training ist die dauerhafte Ernährungsumstellung möglich.

Schluss mit Crash-Diäten und Co.: erst durch eine Verhaltensänderung ist die langfristige Gewichtsreduktion garantiert
Schluss mit Crash-Diäten und Co.: erst durch eine Verhaltensänderung ist die langfristige Gewichtsreduktion garantiert

 

Langfristig die Ernährung umstellen

Auch wenn immer wieder neue Wunderdiäten auf der Bildfläche erscheinen, kaum eine Abnehmkur bringt den gewünschten Erfolg. Im Fokus der Crash-Diäten steht eben nicht die Stabilisierung des Gewichts, sondern vielmehr das sehr schnelle Abnehmen in sehr kurzer Zeit. Und hier liegt auch schon der Denkfehler vieler Menschen, denn mehr als eine Gewichtsreduktion um ca. 500 Gramm pro Woche ist meistens nur von kurzer Dauer.

Darüber hinaus verliert der Körper bei Crash-Diäten auch vielfach nur Wasser und Muskelmasse. Dann ist der Blick auf die Waage zwar kurzfristig erfreulich, die tiefer liegenden Fettdepots werden aber nicht angegriffen.  Die klassischen Diäten sind in ihrer Ernährung oft sehr einseitig. Das führt dazu, dass die Diätwilligen schnell wieder in alte Muster fallen. Denn wer schon seit Kindesbeine darauf programmiert ist immer den Teller aufzuessen und besonders fettige und süße Lebensmittel bevorzugt, kann nicht durch eine kurzfristige Diät seine Essgewohnheiten umstellen.

 

Abnehmen mit einer Verhaltenstherapie

Therapie klingt für viele erstmal eher unangenehm. Da sind die Hollywood-Diäten mit ihrem schnellen Gewichtsverlust wesentlich ansprechender. Um jedoch dauerhaft glücklich mit seinem Körper zu werden und nicht mehr im Kampf mit der Nahrung zu liegen ist ein Coaching oder eine Therapie ein guter Schritt. Denn ausgebildete Therapeuten legen den Fokus nicht auf Kalorienzählen und Co., vielmeher geht es darum das Verhalten zu ändern und das Abnehmen zu unterstützen.

Dazu muss zu aller erst das eigene Verhalten gegenüber dem Essen analysiert werden. Am besten erfolgt das zum Beispiel durch ein Essenstagebuch, das dann mit einem Betreuer ausgewertet wird. Ein Online-Programm, Therapeut oder Coach kann dann während der Gewichtsreduktion beratend zur Seite stehen und die langfristige Umstellung begleiten. Mehr Informationen finden Sie zum Beispiel auf change-dein-leben.de .

 

Tipps für ein schlankes Leben

Mit ein paar einfachen Verhaltensänderungen können die abgenommen Pfunde auch dauerhaft verschwinden. Dazu ist es wichtig, dass Sie wieder merken wann Sie voll sind. Dazu sollten Sie sich immer genug Zeit für die Mahlzeiten nehmen und alles gut kauen, denn erst nach ca. 20 Minuten kommt das Sättigungsgefühl auch im Magen an. Setzen Sie sich darüber hinaus nicht zu sehr unter Druck und versuchen Sie nicht auf Krampf auf bestimmte „schlechte“ Lebensmittel zu verzichten. Denn das kann schlimmstenfalls zu Essanfällen führen.

Hunger wird oft auch mit Durst verwechselt. Nehmen Sie deshalb immer eine Wasserflasche mit, denn oft reicht ein kräftiger Schluck schon um den Magen zu beruhigen. Und am wichtigsten: Haben Sie Geduld und reduzieren Sie nicht wahllos ihre tägliche Kalorienzufuhr, denn das ist auf Dauer eher Kontraproduktiv. Stellen Sie langsam Ihre Denkmuster um und setzten Sie auf eine veränderte Ernährung mit dauerhaftem Erfolg.

 

Mehr Informationen finden Sie auch auf focus.de .

Bild: Gts /shutterstock.com

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