AKW: Strengere Sicherheitsvorkehrungen

Atomkraftwerk AKW
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Endlich will auch unsere Bundesregierung die Sicherheitsvorschriften überarbeiten und verschärfen. Dies berichtete das ARD Magazin „Kontraste“, das sich bei seinen Angaben auf ein Papier des Umweltministeriums beruft. Laut „Kontraste“ erfüllt derzeit kein einziges deutsches AKW die neuen Kriterien.

Neue Kriterien

Der wichtigste neue Punkt auf der Liste der Sicherheitsvorkehrungen sind hochwasser- und erdbebensichere Atomkraftwerke. Die Gefahren eines Stromausfalles sollten durch bessere Nachrüstungsmaßnahmen abgewendet werden können. Notstromdieselaggregate, Rohrleitungen und Notstandssysteme sollten in Bunkern gelagert werden, damit sie nicht beschädigt werden können.

Nachrüstungen

„Kontraste“ berichtete außerdem, dass laut Angaben aus dem Umweltministeriums diese Maßnahmen sofort und nach heutigen Standards in Wissenschaft und Technik umgesetzt werden sollen. Weil im Moment wohl kein einziges deutsches AKW diese Sicherheitsvorkehrungen erfüllt, fürchten die Betreiber ein völliges Ende des deutschen Atomzeitalters, weil auch neuere Kernkraftwerke aufgrund der Kosten für die Nachbesserungen ihre Rentabilität einbüßen könnten. Aktien regenerativer Energien haben dagegen in der letzten Woche teilweise schon ihre Werte verdoppelt. Wohin der Trend zukünftig geht, dürfte klar sein.

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