Gesunde Ernährung: welchen Einfluss hat Kaffee?

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke auf der Welt – in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren der Trend hinzu Cappuccino und Co immer weiter ausgebreitet. Die meisten dieser Milch-Kaffee-Mischungen basieren auf einem kleinen Espresso. Parallel dazu untersuchen Forscher immer wieder die Begleitwirkungen von Kaffee, in wie weit er gesundheitsverträglich ist und welche Auswirkungen er langfristig auf den Körper haben kann. Doch der Trend geht eindeutig in die Richtung, dass in immer mehr Haushalten große Kaffeemaschinen und Vollautomaten stehen.

Gekocht, gebrüht oder mit Hochdruck?

Die Crema auf dem Espresso bekommt man nur mit einer Siebträgermaschine so schön hin.

Ganz klassisch wird in Deutschland herkömmlicher Kaffee gemahlen, in einen Filter gegeben und mit heißem Wasser aufgebrüht. Dafür gibt es Maschinen oder sogenannte Bistro-Pressen. Daneben gibt es mittlerweile verschiedene Verfahren, um Espresso zu zubereiten. Entweder kocht man ihn in einer Art Mocca-Kanne und gibt nachträglich Milch dazu oder man besitzt eine moderne Kaffeemaschinen, die heißes Wasser durch eine Art Kapsel oder Pad jagt.

Hochwertige Maschinen, wie etwa die von Stiftung Warentest getesteten Kaffeevollautomaten, leisten sich dagegen nur wenige. Denn hier kann man schnell einmal mehrere hundert bis tausend Euro loswerden. Wer es richtig hochwertig haben will, der muss in einen Siebträger investieren. Diese arbeiten mit etwa 9 bar Druck, wenn das Wasser auf den Kaffee trifft.

Und wie wirkt er nun?

Für welches Gerät man sich nun entscheidet und welche Variante man bevorzugt, hängt ganz vom persönlichen Geschmack ab. Studien unterscheiden hier nicht. Ihnen geht es zumeist nur um die Koffein-Menge, die man täglich zu sich nimmt. Im Bezug auf Sport gibt es keine eindeutige Meinung, ob Kaffee hinderlich ist oder nicht.

Eine Schweizer Studie belegte 2006, dass der Konsum von Koffein vor dem Sport zu einer verminderten Herzdurchblutung während dem Sport führen kann. Die Forscher rieten dazu, kein Kaffee oder Espresso vor dem Sport zu sich zu nehmen (Quelle). Eine Studie auf den USA gelang hingegen zu dem Ergebnis, dass sich der Konsum von Kaffee und koffeinhaltigen Getränken vor dem Sport zur Verringerung von Muskelschmerzen nach dem Sport führen kann (Quelle).

Durch die aufputschende Wirkung kann es auch zu Leistungssteigerung beim Sport kommen – deshalb galt Kaffee lange Zeit auch als Dopingmittel. Generell gilt wohl, dass jeder für sich entscheiden muss, ob er Kaffee vor dem Sport trinkt oder nicht. Während dem Sport wird allerdings meist zu Wasser und ungesüßtem Tee geraten.

 

Bild: Adrian Baras, shutterstock.com

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