Haare rasieren: was Sie als Sportler beachten sollten

Sport und Haarentfernung

Sport und HaarentfernungSchwimmer, Radrennfahrer oder Bodybuilder tuen es: sie rasieren ihre Körperbehaarung teilweise oder ganz. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: wenige versprechen sich davon eine bessere Zeit, mehrheitlich geht es dabei um bessere Wundversorgung und Ästhetik. Wer sich für den Sport nicht nur Achselhaare entfernt, sondern auch Beine, Arme und Rücken enthaart, der sollte ein paar Dinge beachten. Schweiß und gereizte Haut können schnell zu Entzündungen führen. Chlor im Wasser zusätzlich reizen.

Körperrasur vor dem Sport – muss das sein?

Zunächst: niemand muss sich zwingend für den Sport rasieren. Wer allerdings oft Schürfwunden an den behaarten Beinen hat oder seine trainierten Muskeln zeigen will, der profitiert von der glatten Haut. Ob sich das auch auf die sportliche Bestzeit auswirkt, ist relativ schwierig zu sagen. Dazu braucht es schon eine recht starke Körperbehaarung und eine ambitionierte Sportausübung. Der durchschnittliche Hobbysportler wird davon kaum profitieren.

Körperhaare entfernen
Wer schon mal ein Pflaster vom behaarten Bein entfernt hat, weiss, wieso man dann lieber rasiert.

Rasieren sollte man sich dennoch nach dem Sport. Denn die Haut wird dadurch gereizt und die Poren anfälliger. Wer zusätzlich dazu neigt, entzündete Haarwurzeln zu bilden, sollte nach alternativen Enthaarungsmethoden suchen. Denn der Schweiß auf der Haut kann die Poren durch das enthaltene Salz zusätzlich reizen. Unangenehmes Jucken und Rötungen können die Folge sein.

Welche Haarentfernung ist die beste?

Wer nur zu Wettkämpfen rasierte Muskeln präsentieren will, der wird mit einer herkömmlichen Nassrasur am besten fahren. Aufwand und Schmerzen halten sich hier in Grenzen. Möchte man allerdings alle paar Tage rasieren, dann wird einem Warmwachs oder auch Epilieren mehr liegen. Jedoch kann dieses Prozedere sehr schmerzhaft sein. Wollen Sie das nicht regelmäßig erdulden, greifen Sie am besten auf Haarentfernung mittels Laser oder IPL-Technik zurück. Hierbei werden Ihre Haare in mehreren Sitzungen dauerhaft entfernt. Zwar spürt man auch hier die Behandlung, allerdings nicht gar so schmerzhaft wie beim Wachsen. Jedoch egal welche Haarentfernungen beim Sport Sie nun wählen, eine gute Hautpflege ist wichtig. Denn durch das vermehrte Schwitzen und auch Duschen muss die Haut anschließend wieder mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Bild: Milan Vasicek, shutterstock.com / Jens Ottoson, shutterstock.com

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