Haarentfernung

sitzende Frau
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Der Sommer kommt – und mit ihm die kurzen Röcke, Hosen, T-Shirts, Bikinis und Tops. Man sieht wieder viel nackte Haut – und während bei Männern meist die Körperbehaarung als sexy angesehen wird, gilt für die Frau das genaue Gegenteil: Bloß keine Haare an Beinen oder unter den Armen. Also muss das  schöne Geschlecht sich spätestens jetzt wieder um eine vernünftige Haarentfernung bemühen – wenn sie es nicht sowieso auch den Winter über getan haben.

Die Nassrasur

Die häufigste Haarentfernungsmethode ist die Nassrasur, denn sie ist schnell und unkompliziert. Entweder beim Duschen oder in der Badewanne ist der Schönheit mit ein paar Zügen entgegengesetzt der Haarwuchsrichtung genüge getan. Spezielle Klingen passen sich der Beinform an, um die Schnittgefahr zu verringern. Inzwischen gibt es auch Klingen, die gleichzeitig mit der Rasur durch eine dünne Lotion, die Haut gleichzeitig pflegen und so verhindern, dass es zu Hautirritationen kommt. Häufig verwendet man zusätzlich noch Rasierschaum, damit die Klinge besser über die Haut gleitet. Doch bereits nach einem oder zwei Tagen sind schon wieder Stoppel zu spüren, also heißt es dann: Wieder rasieren. Ganz ohne Wasser aber sonst gleich funktioniert die Trockenrasur, doch auch bei ihr gilt: Nach zwei Tagen muss nachgearbeitet werden.

Der Epilierer

Umstritten ist der Epilierer, als Haarentfernungsmittel, denn die einen schwören auf ihn und die anderen meiden ihn völlig. Ein absoluter Vorteil: Einmal angewandt und man hat für die nächsten 4 Wochen seine Ruhe, doch die Behandlung ist vielen Frauen zu schmerzhaft. Beim Epilieren fassen bis zu 60 kleine Pinzetten die Haare und reißen sie samt der Wurzel aus. Doch der Körper gewöhnt sich an die Behandlung und wird weniger schmerzempfindlich. Außerdem wachsen nicht mehr alle Haare nach, somit hat man schon bei der zweiten Anwendung weniger Haare zum Ausreißen, denn die Haare haben einen unterschiedlichen Wachstumszyklus, jeweils 30% wachsen gleichzeitig. Die Konsequenz: Bei der nächsten Behandlung muss man nur ein Drittel der Haare entfernen. Manche Frauen leiden aber nach dem Epilieren an kleinen Pustelchen, diese sind aber meist nach einem Tag verschwunden.

Wachs

Ähnlich wie das Epilieren funktioniert auch die Haarentfernung mit Warm- oder Kaltwachs. Auch bei dieser Art der Haarentfernung werden die Haare samt Wurzeln ausgerissen, dies kann mitunter auch schmerzhaft sein, doch die Wirkung hält ebenso 4 Wochen lang an. Allerdings benötigt es oftmals einiges an Übung und Geduld, bis man Dreh mit dem Wachs raushat. Auch hier empfiehlt es sich, die Haare am Abend zu entfernen, damit eventuelle Pusteln bis zum nächsten Morgen verschwunden sind.

Enthaarungscreme und – schaum

Eine schmerzfreie Haarentfernung versprechen Enthaarungscreme und Enthaarungsschaum. Sie enthalten keratinlösende Wirkstoffe. Keratin ist der Hauptbestandteil der Haare, dieses wird aufgelöst und die Haare sterben ab. Danach kann man sie mit einem Spachtel entfernen. Allerdings reagieren viele Frauen auf diese Cremes allergisch oder mit Hautrötungen, deswegen sollten Sie immer vorher an einer kleinen Stelle die Verträglichkeit testen. Die Haut bleibt dann bis zu einer Woche lang glatt. Inzwischen gibt es auch moderne Methoden wie eine Laserbehandlung, die die Haare dauerhaft und schmerzfrei entfernen.

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