Heuschnupfen – Mittel gegen Heuschnupfen

niesen © Patrizia Tilly - Fotolia.com
© Patrizia Tilly – Fotolia.com

Zusammen mit dem ersten Grün kommen auch die Pollen wieder – und damit das nervige Niesen, der Schnupfen und die roten Augen. Zwischen 10 und 20% der deutschen Bevölkerung leiden unter Heuschnupfen. Was das für eine Allergie ist und wie sie ausgelöst wird, haben wir in einen anderen Artikel bereits geklärt. Doch was kann man tun, wenn man zu den Personen gehört, die unter starken Heuschnupfen leiden.

Selbsthilfe

Zwar ist es schwierig, den Pollen dauerhaft auszuweichen, doch es gibt ein paar kleine Tricks, wie Sie selbst ein Stück weit dafür sorgen können, dass es nicht zu allzu großen Problemen kommt. Zunächst sollten Sie auf das „Pollenwetter“ in Radio oder Zeitungen hören. Kommt es zu einer erhöhten Pollenkonzentration, dann sollten Sie sich an diesem Tag möglichst wenig an der frischen Luft aufhalten. Verlagern Sie Ihren Sport zum Beispiel nach Hause oder in Fitnessstudio. Speziell am Morgen fliegen die Pollen in besonders hoher Konzentration, lassen Sie also morgen die Fenster lieber geschlossen und halten Sie sich im Haus auf. Experten raten dazu, sich jeden Abend die Haare zu waschen, denn Pollen können sich tagsüber in Ihren Haaren sammeln und sich dann nachts auf Ihrem Kopfkissen verteilen und Sie diese dann tagsüber wieder einatmen. Dasselbe gilt für Ihre Kleidung. Es ist besser wenn Sie sich nicht in Ihrem Schlafzimmer umziehen, sondern ein separates Ankleidungszimmer nutzen oder die Klamotten im Flur lassen.

Ärztliche Hilfe

Auf einen Besuch bei einen Arzt sollten Sie nicht verzichten, auch wenn Sie bereits wissen oder erahnen auf welche Pollen Sie allergisch reagieren. Ihr Arzt kann Ihnen aber einerseits Gewissheit verschaffen und andererseits auch Erleichterung bringen. Er kann feststellen, ob sich eventuell sogar eine Hypersensibilisierung lohnt. Bei dieser Therapie werden dem Patienten die Pollen in aufsteigender Dosis gespritzt bis er irgendwann immun gegen sie ist. Darauf schlagen ca. 80 bis 90% der Pollenallergiker an. Zudem kann Ihr Arzt Ihnen Medikamente verschreiben, die den Heuschnupfen erträglicher für Sie machen.

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