Joggen: 2/3 der Läufer haben schädlichen Laufstil

zwei Jogger
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Onlinestudie

Eine Onlinestudie der Allgemeinen Ortskrankenkasse AOK bestätigt, dass 2/3 aller Freizeit-Jogger beim Laufen nicht auf ihre Gesundheit achten. Studienentwickler Henning Allmer vom Kölner Institut für angewandte Gesundheitswissenschaft erklärt, dass besonders Menschen, die alleine joggen, bis an ihre äußersten Grenzen gehen und keine Rücksicht auf ihren Körper nehmen.

Warnsignale werden überhört

34% ignorieren die Warnsignale ihres Körpers. Trotz leichten Krämpfen und einem viel zu hohen Puls wird einfach weiter gejoggt. 78% der Freizeitjogger laufen lieber einsam und für sich. In einer Gruppe wird allerdings mehr mit Rücksicht auf die Gesundheit trainiert. Jeder vierte Jogger macht Lauffehler, die seinem Körper schaden. In der Gruppe der regelmäßigen Läufer, wissen immerhin 37% theoretisch, wie man richtig joggt.

Gelegenheitsjogger besonders gefährdet

Das größte Risiko tragen allerdings Gelegenheitsjogger. Sie gehen selten laufen und überanstrengen sich dann sehr leicht. Außerdem wissen in dieser Gruppe nur 27% über gesundes Joggen Bescheid. 37% muten ihrem untrainierten Körper einfach zu viel zu. Den meisten ist dabei nicht einmal bewusst, dass sie sich damit schaden, anstatt etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Folgeschäden

Die Schäden, die durch falsches Joggen entstehen können sind nicht unerheblich. Wer seinen Körper regelmäßig überfordert und die Warnsignale ignoriert, kann leicht in einen permanenten Erschöpfungszustand abrutschen oder unter ständiger Müdigkeit leiden. Selbst muskuläre Schäden oder Herzkreislauferkrankungen können die Folge sein. Achten Sie also beim Joggen auf Ihren Körper und legen Sie immer wieder Pausen ein, in denen Sie im ruhigen Schritt weitergehen.

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