Kein Frühstück ist keine Lösung

Am Morgen muss es schnell gehen: vor der Arbeit noch die Kinder in die Schule bringen, kleine Besorgungen erledigen oder einfach nur 20 Minuten länger schlafen. Wir starten bereits gestresst in den Tag und um Zeit zu sparen, auch noch mit leerem Magen. Dabei ist der erste Essen am Tag, das Frühstück eines der wichtigsten. Denn wer hier dem Körper nichts gibt, der kann auch nicht fit den Tag überstehen. Verständlich aber, dass wir während der Woche nicht die Zeit für ein ausgiebiges Morgenmahl finden. Welche Alternativen gibt es also?

 

So schön kann Frühstücken sien

 

Raubbau an unserem Körper

Gerade das morgendliche vollwertige Frühstück liefert uns die Grundlage für den Tag, um geistig und körperlich aktiv zu bleiben. Häufig fehlt dazu aber die Zeit! So schaffen es weniger als 40 Prozent der Bevölkerung, jeden Morgen ein vollwertiges Frühstück zu sich zu nehmen. Die Folgen können ein niedriger Blutzuckerspiegel, Gereiztheit, Müdigkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen sein. Das Extrem: Wir werden anfällig für Krankheiten.

 

Frühstücken trotz Zeitnot

Wichtig ist, dass der Körper morgens ausreichend Ballaststoffe, Eiweiß und Vitamine bekommt. Müsli mit Obst etwa oder eine Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse. Zum Trinken gibt es ungesüßten Tee oder Kaffee. Letzteres bleibt bei vielen die einzige Nahrung am Morgen. Einige schieben sich dann noch ein süßes Teilchen auf dem Weg in die Arbeit hinter die Backen. Gesund ist das nicht – befriedigend auch nicht. Schon vor dem Mittagsessen kommt der erste Hunger wieder hoch. Am besten also: 10 Minuten eher aufstehen, am Vorabend alles breit stellen und frühstücken!

 

Alternative Flüssignahrung?

Hersteller wie Fresubin versprechen mit ihren Drinks eine ganze Mahlzeit zu ersetzen. Hochkalorisch und Ballaststoffreich kann man sie nebenbei schlürfen. Geschmacklich gibt es die Fresubin Drinks mit Schoko, Vanille oder Maracuja. Jedoch: die Drinks sind eigentlich nicht für den Hausgebrauch gedacht. Sie kommen in Kliniken zur Anwendung, wenn Patienten nicht essen können oder wollen. Sie stellen also keine Alternative zum gesunden Frühstück dar.

 

Photo Luiz Rocha/Shutterstock

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