Laufräder für Kinder: ab wann ist das sinnvoll?

Ohne Pedal und Kette flitzen immer mehr kleine Kinder mit Laufrädern durch die Gegend: das bringt nicht nur Spaß, sondern hilft auch unbestritten dabei, Gleichgewichtssinn zu schulen und später Fahrradfahren ohne Stützräder erlernen zu können. Doch ab welchem Alter ist es sinnvoll, das eigene Kind auf ein solches Laufrad zu setzen? Sehr kleinen Kindern fehlt oft noch das notwendige Koordinationsvermögen, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und diese dann umfahren zu können. Als Durchschnittsalter wird heute 2,5 Jahre empfohlen, um einem Kind ein Laufrad zu schenken. Allerdings sollte dennoch ein paar Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Laufrad für kleine Kinder
Mit dem Laufrad schulen Kinder Gleichgewichtssinn und Koordinationsvermögen.

Sicher mit dem Laufrad unterwegs

Zunächst sollten die Kinder nur auf geraden Wegen unterwegs sein, die fernab von jeglichem Autoverkehr liegen. Auch vielbefahrene Radstrecken sind ungeeignet und gefährlich. Besser sind Spielplätze, private Grundstücke oder auch ruhigere Fußgängerzonen. Denn neben dem Gleichgewichtssinn müssen die Kinder zunächst auch lernen, wann sie bremsen oder ausweichen müssen. Die Reaktionszeit ist zunächst also noch etwas verzögert, gleichwohl die Geschwindigkeit mit so einem Rennrad sehr schnell sein kann. Zweifelsohne sollten Kinder auch auf dem Laufrad schon einen Helm tragen. Das schützt sie bei Stürzen und bereitet auch darauf vor, dass später beim Radfahren ein Helm auf den Kopf gehört.

Weitere zum Thema sicheres Radfahren finden Sie hier und auch unter fahrraeder.cc.

Welches Laufrad soll es werden?

Da die Laufräder in den letzten Jahren sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreuten, gibt es leider auch eine Menge schwarzer Schafe, die sehr günstige Räder anbieten, dafür aber auf minderwertige Qualität setzen. Sowohl Stiftung Warentest als auch Ökotest kamen zu dem Ergebnis, dass bei einigen Herstellern verbotene Weichmacher in den Plastikteilen des Rades zu finden sind. Daneben finden sich aber auch andere Chemikalien in den Rädern, die zwar nicht verboten, jedoch als bedenken einzustufen sind. Außerdem halten viele auf Dauer nicht die Belastung aus und gehen schnell kaputt. Dass ist dann nicht nur ärgerlich wegen des Geldes, sondern auch gefährlich, wenn etwa während dem Fahren ein Lenker bricht oder eine Reifen sich löst.

Deshalb gilt bei Laufrädern: Die Kinder sollten zum einen vor dem Kauf testen, ob die Höhe passt und die Eltern sollten auf Marke und Qualität achten. Im Netz findet man die Testsieger der Untersuchungen und zahlreiche Verbrauchermeinungen.

Bild: greenland, shutterstock.com

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