Potenzmittel verursachen Hörschäden

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Eine ganz ungewollte Wirkung können einige Potenzmittel zeigen: Denn anstatt nur die Männlichkeit wiederherzustellen verursachen sie zusätzlich noch Hörschäden. Diese Schlussfolgerung zogen amerikanische Wissenschaftler als sie 11.500 Männer jenseits der 40 in einer Studie untersuchten.

Vorsicht bei Phosphodieesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer)

Bei den Männer, die ein Potenzmittel, das aus einem PDE-5-Hemmer besteht, einnahmen, litten doppelt so viele unter Hörschäden als bei der Männergruppe, die kein Potenzmittel verwendeten. Vor allem der Wirkstoff Sildenafil brachte dabei sehr negative Ergebnisse. Bei diesem Wirkstoff sei die Gefahr für Hörschäden sehr viel höher als beispielsweise den Wirkstoffen Tadalafil oder Vardenafil. Werden Sie also bei Gelegenheit einmal auf die Wirkstoffliste Ihres Potenzmittels, falls Sie eines einnehmen.

Grund für Hörschäden

PDE-5-Hemmer erhöht den Blutfluss im Schwellkörper. Im Ohr befindet sich allerdings ein ähnliches Gewebe wie im männlichem Geschlechtsorgan. Da das Potenzmittel sich nicht auf ein Gewebe spezialisiert, fördert es auch die Durchblutung im Ohrgewerbe, welches anschwillt und so Hörschäden verursacht, indem es das Hörsystem durch die Schwellungen beeinträchtigt. Laut dem Deutschen Berufsverband für Hals-Nasen-Ohren-Ärzte ist es ratsam, dass sich Patienten, die einen PDE-5-Hemmer als Potenzmittel einsetzen und unter Hörproblemen leiden, umgehend ihren Arzt aufsuchen, damit dieses Problem behoben werden kann.

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