Professionell ausgestattet zum Sport: muss das sein?

In Fitness-Studios lassen sich optisch zwei Kategorien an Sportlern finden: die einen voll ausgestattet bis auf die Unterhose, die anderen im alten Unterhemd und mit ausgelaufenen Turnschuhen. Modische Kleidung sei hier fehl am Platz sagen die einen, die anderen halten viel auf ihre Funktionskleidung. Auch am Pulsmesser scheiden sich die Geister: manche halten es für technischen Schnickschnack, doch die Gesundheit würde es eventuell danken. Brauchen wir Funktionskleidung, um bessere Sportler zu sein oder geht auch das alte Baumwollunterhemd?

Funktionskleidung Sport
Bei Frauen sollte auch ein Sport-BH zum Einsatz kommen!

Funktionskleidung erleichtert uns die Arbeit

Seien es gute Laufschuhe und atmungsaktive Unterwäsche beim Joggen, professionelle Fahrradbekleidung und Zubehör beim Mountainbiken oder einfach nur die Handschuhe beim Gewichteheben: all diese Funktionsteile erleichtern uns das Sporttreiben und erhöhen so den Spaßfaktor. Gerade Schweiß ist nämlich oft Spaßbremse: die Hände rutschen ab und der Rücken klebt. Doch die atmungsaktive Struktur der Sportwäsche verhindert so etwas: durch die Struktur des Gewebes wird Feuchtigkeit nicht aufgenommen, sondern entweicht direkt an die Luft. Unsere Haut fühlt sich dann weiterhin trocken an.

Dreischichtenprinzip beim  Outdoor-Sport

Treiben Sie vor allem draußen in der Natur Sport, dann empfehlen Funktionstextilhersteller den Dreischichten-Look: zunächst Unterwäsche, die Schweiß schnell ableitet, dann Sportkleidung, die ebenfalls für die Atmungsaktivität sorgt und Sie vor einem feuchten Gefühl schützt. Darüber dann kommt eine dritte Schicht, die sie bei schlechtem Wetter vor Regen oder Wind schützen soll. Der Vorteil der Funktionskleidung zumeist aus Kunstfasern ist auch, dass sie äußerst leicht im Gewicht sind und somit nicht belasten. Verbreitung findet auch immer häufiger sogenannte Kompressionswäsche, die so eng anliegt, dass sie die Blutzirkulation verstärken soll – meist allerdings nur bei echten Profis wirkungsvoll. (Quelle)

Was braucht es fürs Fitness-Studio?

Hier sollten Sie sich zum einen wohl in Ihren Klamotten fühlen und Bewegungsfreiheit haben. Dann reichen meist Sporthose und Sportshirt, damit der Schweiß schnell verdunstet. Zum wärmen tut es auch ein alter Pulli. Die Sportschuhe hingegen sollten qualitativ hochwertig sein und auf Ihre Bedürfnisse angepasst – falsch sitzende Schuhe können beim Sport gesundheitliche Folgen haben! Handschuhe beim Gewichteheben sind dann sinnvoll, wenn Ihre Hände zu Schweißbildung neigen und Sie schnell abrutschen. Ein Pulsmesser empfiehlt sich vor allem für Anfänger, um den Maximalpuls nicht zu übersteigen.

Bilder: Pressmaster, shutterstock.com

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