Seitenstechen – der Feind jedes Ausdauersportlers

frau, die eine Treppe hochjoggt.
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Man ist gerade schön im Laufen, da sticht es plötzlich schmerzhaft in der Brust. Das Seitenstechen. Instinktiv bleibt man stehen und drückt seine Hand auf die schmerzende Stelle. Doch was ist das Seitenstechen eigentlich? Wie entsteht es? Und wie kann ich es verhindern?

Ursache

Früher dachte man, dass das Seitenstechen durch eine Durchblutungsstörung der Milz verursacht wird. Doch einiges spricht gegen diese Theorie, denn Seitenstechen kann beidseitig auftreten, die Milz liegt aber nur links. Aktuell wird angenommen, dass Seitenstechen aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung entsteht. Eine weitere Annahme ist, dass sich das Zwerchfell verkrampft und es deswegen zu den schmerzhaften Stichen kommt.

Was tun, wenn ich Seitenstechen habe?

Wenn Sie gerade am Laufen sind und plötzlich bekommen Sie einen Anfall von Seitenstechen, dann sollten Sie als erstes Ihr Tempo verlangsamen. Dann sollten Sie versuchen tiefe Atemzüge zu machen und sich zu entspannen. Auch der oft automatisch praktizierte Druck auf die schmerzende Stelle, kann helfen. Eine Übung, die oft Linderung des Seitenstechens verspricht, ist folgende: Strecken Sie beide Arme hoch in die Luft, beim Ausatmen lässt man Arme und den ganzen Oberkörper nach vorne fallen. Die Übung am besten ein paar mal wiederholen.

Vorbeugung

Oft kommt es zu Seitenstechen, wenn man vor dem Sport zu üppig gegessen hat. Deswegen sollten Sie darauf achten, dass Sie eine zweistündige Pause zwischen Mahlzeit und Sport einlegen. Außerdem sollten Sie darauf achten, Ihr Training langsam aufzubauen. Je untrainierter eine Person ist, desto häufiger leidet sie unter Seitenstechen. Gefährlich ist da Seitenstechen allerdings nicht.

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