Fasten

Übergewicht © Kaarsten - Fotolia.com
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Ziel beim Fasten ist es unseren gesamten Stoffwechsel zu regulieren und gesund zu erhalten, denn es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Verdauung und unseres allgemeinen Wohlbefindens. Beim Heilfasten wird der Darm gereinigt und entschlackt und der Körper verbraucht die körperinneren Nahrungsdepots, die er in Zeiten der normalen Ernährung angelegt hat. Dazu benötigt man weniger Energie als bei der Verdauung, deswegen werden der Kreislauf und das Herz entlastet. Dabei gibt es viele verschiedene Fastenformen – von der 1-Tageskur bis zu mehreren Wochen.

Regeln

Da Sie während des Fastens den Körper entschlacken und entgiften wollen, müssen Sie darauf achten viel zu trinken, denn nur so können die Schadstoffe aus dem Körper gespült werden. Verzichten Sie nicht nur auf das Essen, sondern auch auf sämtliche Schadstoffe, die Sie sonst zu sich nehmen – also Nikotin, Alkohol oder Koffein. Wichtig beim Heilfasten ist auch, dass Sie sich entspannen und einmal abschalten – denn Heilfasten ist nicht nur körperlich sondern auch geistig. Deswegen sollen einmal Sie und nicht alle Ihre Sorgen, Nöte oder die Arbeit im Mittelpunkt stehen.

Fasten – schon immer und überall

Fasten nicht nur eine Modeerscheinung – in allen Kulturen und Religionen gibt es Fastenzeiten, zum Beispiel im Christentum die Österliche Fastenzeit oder im Islam der Ramadan.

Ursprünglich bedeutete Heilfasten kein Essen und nur Wasser oder Tee zum Trinken. Dies modifizierte man mit der Zeit und heute gibt es viele verschiedene Fastenarten, zum Beispiel Molkefasten oder Basenfasten, die verträglicher sind als das „radikale Fasten“. Sollten Sie ernste gesundheitliche Probleme haben, dann sollten Sie unter Aufsicht fasten und nicht einfach drauf los fasten – es kann sonst zu schweren Komplikationen kommen!

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