Gastritis – Magenschleimhautentzündung

Frau mit Magenschmerzen
© Udo Kroener – Fotolia.com

Wenn sich die Magenschleimhaut entzündet, spricht man von einer Gastritis. Es gibt zwei verschiedene Arten: Einmal die akute und dann noch die chronische Gastritis. Wir eine Magenschleimhautentzündung nicht behandelt, kann sie ein Magengeschwür verursachen. Teilweise kann es sogar zu einer Blutung im Magen kommen, wenn dies auftritt, dann kann die Gastritis sogar lebensgefährlich werden.

Ursache und Symptome

Die Ursachen sind noch nicht ganz geklärt, doch ein Auslösefaktor ist wohl Stress. Anders als man vielleicht vermutet, verursacht die Gastritis keine starken Schmerzen. Meist kommt man ihr nur auf die Spur, weil ein Patient häufiger über ungeklärte Bauchschmerzen klagt. Überprüft wird dieser Verdacht dann mit einer mikroskopischen Untersuchung einiger Magenschleimhautzellen. Die Magenblutung äußert sich dagegen doch sehr lebhaft: Entweder man erbricht Blut oder es kommt zu Teerkot, beides kann auch gleichzeitig auftreten.

Akute Gastritis

Eine akute Gastritis wird dagegen von äußeren Faktoren ausgelöst. Einige Beispiele sind: ein erhöhter Alkoholkonsum, Medikamente, Infektionen des Magen-Darm-Trakts, Verätzungen durch Säuren oder Gift. Die akute Gastritis heilt meist ohne eine Therapie, bereits nach 24 Stunden ist der Patient zumeist schmerzfrei. Aufgrund dieser nur kurzen schmerzhaften Phase, verzichtet man zumeist auf Medikamente. Da es bei einer chronischen Gastritis verschiedene Typen gibt, sollten Sie bei einem Verdacht Ihren Arzt aufsuchen und die Behandlung mit ihm besprechen.

Vorbeugung

Damit es erst gar nicht zu einer Magenschleimhautentzündung kommt, können Sie folgende Ratschläge beachten. Nehmen Sie nie über einen längeren Zeitraum Schmerzmittel ein, ohne dies mit Ihrem Arzt besprochen zu haben. Außerdem sollten sie darauf achten, möglichst wenig unter Stress zu stehen. Zudem sollten Sie Ihren Konsum von Alkohol, Nikotin und Koffein auf ein vernünftiges Maß beschränken.

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