Skigymnastik

Skigymnastik
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Bei Skigymnastik denkt man zunächst einmal an eine Turnhalle voller ambitionierter Skifahrer, die sich im Herbst auf ihren winterlichen Sport einstimmen. Aber Skigymnastik ist viel mehr. Auch für Nicht-Skifahrer ist Skigymnastik eine tolle Sportart – und das nicht nur im Herbst.

Ein Rundum-Training

In der Skigymnastik werden nicht nur die entsprechenden Muskelpartien auf das Skifahren vorbereitet, sondern auch die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und die Schnelligkeit trainiert. Zudem wird auch die Verletzungsgefahr der Gelenke verringert, indem sie durch die Übungen wieder mehr Gelenkflüssigkeit bilden. Im Großen und Ganzen sinkt also das Verletzungsrisiko, während die Leistungsfähigkeit steigt, was wiederum nicht nur für den Skifahrer interessant ist, sondern für Jedermann.

Ablauf

Zu Beginn einer Skigymnastikstunde sollten immer die entsprechenden Körperteile aufgewärmt werden, das kann man zum Beispiel durch ein lockeres Einlaufen mit kleinen Übungen, wie seitwärts Hopsen oder Arme kreisen, erreichen. Danach sollten Dehnübungen folgen, um die Verletzungsgefahr während der Übungen zu vermeiden. Dann kommt man zur eigentlichen Skigymnastik, die Ausdauer- und Muskelübungen: Hier kann man zum Beispiel Seilspringen, verschiedene Sprungübungen und Gleichgewichtsübungen trainieren. Die Übungen sollten sich, um sich von einer normalen Gymnastikstunde abzuheben, den Bewegungen beim Skifahren ähneln.

Einzelne Übungen

Beispiele für Gleichgewichts- und Muskelübungen wären: Das Halten der Position beim „Pflugfahren“ oder der Hocke beim Schussfahren, diese beiden Übungen trainieren die Innen- und Vorderseite der Oberschenkel. Bewegungsübungen sind zum Beispiel das Imitieren des „Wedelns“. Bei dieser Übung, springt der Sportler mit geschlossen Beinen hin und her, während er die Arme in die Seite stützt. Auch kann man den sogenannten „Langlaufschritt“ gut in der Skigymnastik nachahmen: Die Arme schwingen diagonal zu den Füßen nach vorne und hinten, während man in der Schrittstellung schnell die Füße springend wechselt. Der Oberkörper wird dabei leicht mitgedreht.

Das Ende der Stunde

Nach den Übungen sollte man ein kleines „Cooldown“ einbauen um sich wieder zu entspannen. Hierfür gibt es die verschiedensten Methoden, zum Beispiel ein ruhiges auf dem Rücken liegen bei leiser Musik. Sollte in der Gruppe trainiert worden sein, bietet es sich an, dass sich Paare bilden, und jeweils der eine Partner dem anderen beim Cooldown, die Füße hochhält, so ist der Entspannungseffekt noch größer.
Skigymnastik kann man genauso gut alleine zuhause, wie in der Gruppe im Sportverein machen.

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