Wintersport: Fit und gesund auf die Piste

zwei Skifahrer
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Ski- und Snowboarden ist eine der beliebtesten Wintersportarten. Zwar ist es noch etwas hin, bis wir endlich wieder die Piste herunterwedeln können, jedoch sollt man sich schon früh genug darauf einrichten. Und dabei geht es nicht nur darum zum Beispiel aus dem Angebot der vielen Snowboards das richtige auszuwählen. Über 6 Millionen Deutsche genießen jeden Winter die Freuden des Ski- oder Snowboarden, jedoch enden viele Wintertage anstatt auf der Apré-Ski-Feier im Krankenhaus. Damit das nicht passiert, sollten Sie sich frühzeitig auf die Wintersaison vorbereiten.

Gesundheit ist wichtig

Generell gilt: Wer nicht gesund ist, gehört nicht auf die Piste. Sie gefährden durch Ihre verminderte Konzentration nicht nur sich selbst, sondern auch andere Wintersportler. Wer Antibiotika nimmt, sollte auch Vorsicht walten lassen, da viele Arzneien die Lichtempfindlichkeit erhöhen und ein schmerzhafter Sonnenbrand die Folge sein kann. Ein Eisenmangel kann fatale Folgen haben, da durch den Sport noch mehr Eisen benötigt wird, das nicht alleine durch Nahrung aufgenommen werden kann. Wer dann schon vorher unter einem Eisenmangel leidet, kann gefährlich ins Trudeln kommen. Ein einfaches Eisenpräparat, das mitgeführt wird, kann hier allerdings schnell Abhilfe leisten.

Konditionsaufbau schon jetzt

Viele Wintersportler betätigen sich den Sommer über kaum bis gar nicht sportlich. Sollten Sie zu dieser Gruppe gehören, dann ist es sinnvoll, schon jetzt seine Kondition aufzubauen. Auch ein wenig Kraft in den Muskeln kann für den Start in die Wintersaison nicht schaden. Kondition und Kraft lässt sich beispielsweise durch Joggen oder Radfahren aufbauen. Ideal geeignet ist allerdings die klassische Skigymnastik, da hier wirklich auch die Muskeln trainiert werden, die für den Wintersport so wichtig sind. Geben Sie Ihrem Körper vor Ort auch die nötige Zeit, damit er sich an das kältere Klima und die Höhenluft gewöhnen kann, da es sonst zu Herz-Kreislaufbeschwerden kommen kann.

Kälteschutz

Erfrierungen sind gar nicht so selten, wie viele Leute annehmen. Ab –20° Celsius kann es gefährlich werden. Diese Temperaturen sind auf dem Berg jedoch schnell erreicht. Aus diesem Grund empfiehlt sich spezielle Sportbekleidung zum Kälteschutz. Besonders geeignet sind fettreiche Cremes, die vor Erfrierungen der Haut Schützen, außerdem Neopren-Masken für das Gesicht und dünne Seidenhandschuhe unter den normalen Handschuhen. Vorsicht bei Alkohol! Er erweitert die Blutgefäße im Körper und erreicht so eine schnellere Auskühlung des Körpers.

Allgemeine Regeln auf der Piste

Alkohol hat auch aus einem weiteren Grund nichts auf der Piste zu suchen: Er ist die Hauptursache für Stürze. Denken Sie dabei wieder nicht nur an sich, sondern auch an andere Menschen, die den Winter genießen wollen. Für kleine Kinder oder ältere Menschen können Stürze sehr gefährlich sein, wenn Sie diese alkoholisiert zusammenfahren, ernsthaft verletzen oder sogar umbringen, machen Sie sich Ihr Leben lang Vorwürfe. Für Ihre eigene Sicherheit sollten Sie sich am besten gleich einen Skihelm kaufen. Außerdem sollten Sie sich nie selbst überschätzen, bestreiten Sie nur die Pisten, die Sie sich aus zutrauen. Für Fans von Tiefschnee gilt: Nur gesicherte Tiefschneeanfahrten befahren oder einen erfahrenen Führer mitnehmen. Beachten Sie auch immer die Lawinengefahrenstufe. Gehen Sie niemals alleine ins Gelände, denn im Falle eines Notfalls kann Ihnen niemand helfen. Wenn Sie sich an diese kleinen Regeln und Tipps halten, dann steht einem sorgenfreien Start in die Wintersaison nichts mehr im Wege, außer vielleicht ein kleiner Service für Skier oder Snowboard ála Kantenschleifen und Wachseln.

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