Zu große Mengen Kaffee mindern Leistungsfähigkeit

Frau genießt Tasse KaffeeZuviel Kaffee vermindert die Leistungsfähigkeit, wer also richtig munter werden will, sollte nicht zu viele Tassen Kaffee zu sich nehmen. Ab einem gewissen „Break-Point“ wird man nur noch nervöser, gereizter und weniger konzentrationsfähig.

Überschreitung des „Break-Points“

Lucie Nusbaum vom Verband der Oecotrophologen in Bonn, erklärt, dass eine Tasse nach diesem „Break-Point“ die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit herabsetzt. Dies ist auch das entscheidende Kriterium, warum Kaffee nicht zu den Suchtmitteln zählt. Ein Alkoholiker beispielsweise kann mit jedem weiteren Tropfen die gewünschte Wirkung erzielen und bestärkt sich so immer wieder neu in seiner Abhängigkeit.

Kaffeesucht ist nur Gewohnheit

Die Kaffeeabhängigkeit oder Kaffeesucht ist also keine echte Abhängigkeit, sondern lediglich eine Gewohnheit. Trotzdem kann es zu s.g. „Entzugskopfschmerzen“ kommen, wenn Gewohnheitskaffeetrinker nicht ihre Tasse Kaffee bekommen. Das liegt daran, dass der Kaffee den Blutdruck kurzzeitig anhebt, kommt dann kein Koffeinnachschub, dröhnt der Kopf.

Kaffee durchaus positiv

Nusbaum rät allerdings keineswegs vom Kaffeegenuss ab. Sie erklärt, dass Koffein gerade für Menschen mit zu niedrigem Blutdruck positiv sein kann. Diesen Patienten kann eine Tasse am Morgen einen Anschub für den ganzen Tag geben, der ihnen den Alltag erleichtert. Normalweise wirkt die anregende Wirkung von Kaffee allerdings nur etwa 10 – 30 Minuten.

 

Bild: © Subbotina Anna – Fotolia.com

1 Kommentar

  1. Ich vertrage Kaffee und Coffein überhaupt nicht. Ich bekomme dadurch direkt so ein drückendes und beklemmendes Gefühl. Aber man kann auch gut ohne Kaffee und Coffein sein Leben bestreiten 😉

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