Aquaboxing – ein neuer Trend

hydrogymnastics © Rui Araujo - Fotolia.com
© Rui Araujo – Fotolia.com

Immer häufiger wird in Schwimmbädern neben den normalen Wassergymnastikstunden jetzt auch Aquaboxing angeboten. Dieses Angebot scheint auch bei den Männern beliebter zu sein, als die herkömmliche Aquagymnastik, die ja hauptsächlich von Frauen besucht wird. Aquaboxing, auch Aquadrill genannt, soll uns dabei helfen, uns richtig auszupowern, Aggressionen loszuwerden und Stress zu bewältigen.

Training

Das Training findet in Gruppen statt, es wird allerdings nicht gegeneinander geboxt, sondern man boxt „vor sich hin“. Die Kommandos kommen dabei vom Trainer, der zumeist am Beckenrand steht. Die Teilnehmer stehen im Wasser, das gerade so tief ist, dass etwa bis knapp unter den Hals geht. Der Trainingseffekt ist sehr groß, da das Wasser einen Widerstand hat, den es in der Luft so nicht gibt, und dabei die linke nicht belastet werden. Durch spezielle Boxhandschuhe kann das Trainingsergebnis noch weiter verbessert werden. Geschult werden Konzentration, Ausdauer und Gleichgewicht.

Die Fettpölsterchen schmelzen

Weil der Körper ständig Wärme im Wasser verliert, fährt er den Stoffwechsel hoch, um diesen Verlust auszugleichen. Dadurch verbrauchen wir mehr Energie, als wenn wir dieselben Übungen an Land machen würden. Deswegen werden unsere Fettdepots hier eher angegriffen. Die Übungen stammen sowohl aus dem normalen Boxen, als auch aus dem Thai-Boxen. Sie fördern die Körperbeherrschung, die Reaktionsfähigkeit und die Beweglichkeit. Das steigert nach einigen Trainingsstunden das Bewusstsein für den Körper, denn im Wasser sind wir unserem Körper mehr verbunden als im Alltag auf dem Land. Studien belegen, dass sich Wassersportarten positiv auf Rücken- und Herzkreislaufprobleme auswirkt. Das ist auch den  Krankenkassen zu Ohren gekommen und deswegen bieten jetzt immer mehr Krankenkassen ihren Patienten Prämien, wenn sie an diesen Präventivsportarten teilnehmen.

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