Fett sparen – so geht’s

gekochter Schinken, garniert mit Petersillie und Radieschen
© Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia.com

Manchmal weiß man gar nicht so genau, wie viele fettreiche Lebensmittel man zu sich nimmt und wenn man es weiß, dann denkt man oft, man wäre darauf angewiesen. In den meisten Fällen ist das aber nicht so. Wir nennen Ihnen die am häufigsten gegessen fettreichen Nahrungsmittel und geben Ihnen fettarme Alternativen.

Frühstück

Beginnen wir beim Frühstück, denn schon hier lassen sich viele fettreiche Lebensmittel einfach ersetzen. Die Butter ist eines der fettreichsten Nahrungsmittel überhaupt, aber sie lässt sich ganz einfach durch Frischkäse, Kräuterquark, Senf, Saure Sahne, Tomatenmark oder Magerquark ersetzen. Lyoner, Mortadella, Salami, Leberwurst, Blutwurst und Speck ist sehr fette Wurst, besser sind gekochter/geräucherter Schinken ohne Fettrand, Lachsschinken, Putenbrust, Bratenaufschnitt oder Sülzwurst. Andere fettfreie Alternativen als Brotbelag sind Tomaten-, Gurken-, Rettich-, Radieschen- Scheiben, Salat  oder auch Bananenscheiben / dünne Apfelschnitze, Erdbeeren oder anderes Obst, das man gerne auch pürieren darf.

Fisch und Fleisch

Auch beim Fisch gibt es Unterschiede in der Fetthaltigkeit. Fischstäbchen
Thunfisch, Lachs, Makrele und Hering sind sehr fett, während gedünsteter Fisch wie
Kabeljau oder Seelachs fettärmer sind. Schweinebauch, Bratwurst, Gans und Ente sind sehr fettreich, besser sind Kalbfleisch, Wild, Pute, Schweineschnitzel, -lende, Hähnchen oder Entenbrust ohne Haut.

Joghurt, Käse und Milch

Bei den Milchprodukten sollten Sie auf den Fettgehalt achten. Es muss ja nicht immer der Sahnequark sein, wenn der Magerquark fast genauso schmeckt. Auch bei der Milch und dem Joghurt gibt es fettärmere Varianten mit beispielsweise nur 1,5% Fett. Auch beim Käse können Sie unterscheiden, hat er über 30% Fett in der Trockenphase, dann lassen Sie die Finger von ihm. Als Alternative zu Mascarpone kann man körnigen Frischkäse verwenden.

Leckereien

Naschen darf jeder mal, aber auch hier lassen sich Unterschiede im Fettgehalt feststellen. Ein Obstkuchen mit Mürbeteig hat viel mehr Fett als ein Obstkuchen mit Hefe- oder Biskuitteig. Rührkuchen, Sahnetorte, Schokoladenkekse, Buttergebäck, Schokolade und Müsliriegel sollten Sie von Ihrem Speiseplan auch besser streichen und lieber Russisch Brot, Löffelbiskuits, Trockenfrüchte, Gummibärchen, Fruchtgummi oder Mini-Mohrenköpfe darauf setzen. Besser als Sahneeis ist immer Fruchteis.

Allerlei

Avocado ist eine der fettreichsten Pflanzen, verzichten Sie lieber darauf und essen Sie stattdessen Obst und Gemüse. Bei schwarzen Oliven sollten Sie auch vorsichtig sein, denn diese haben fast 3mal soviel Fett wie grüne Oliven. Nüsse und Kartoffelchips sind auch nicht gut für die Figur, als Knabberei für zwischendurch sind Salzstangen besser geeignet. Statt einem Croissant sollten Sie lieber Laugengebäck oder Vollkornprodukte wählen. Creme Fraiche können Sie durch Saure Sahne ersetzen, denn diese hat 2/3 weniger Fett als die Creme.

Fettarmes Kochen

Nicht nur durch das Ersetzen einiger Lebensmittel können Sie fett sparen, sondern auch indem Sie diese zusätzlich noch fettarm zubereiten. Beispielsweise ist es fettsparender zu grillen, dämpfen oder zu dünsten als zu braten. Verwenden Sie beschichtete Töpfe und Pfannen, das spart auch Fett. Ein Pumpspray hilft Ihnen dabei, weniger Fett zu verwenden. Füllen Sie es zur Hälfte mit Wasser und zur anderen Hälfte mit Öl. Besprühen Sie die Pfannen vorher mit diesem Spray, das spart Ihnen jede Menge Fett.

Weitere Kochtipps

Bei Rahmsoßen können Sie die Hälfte der Sahne durch Milch ersetzen, denn der Unterschied ist kaum zu schmecken. Dasselbe können Sie bei Aufläufen machen. Sie können Suppen und Soßen auch im Kühlschrank kalt werden lassen, denn das Fett sammelt sich dann an der Oberfläche und Sie können es ganz einfach abschöpfen. Sparen Sie bei Soßen am Öl, der Sahne und der Milch. Fetten Sie Ihr Backblech nicht ein, sondern verwenden Sie Backpapier. Auf das Gemüse können Sie ein ganz kleines Stückchen Butter und frische Kräuter geben, anstatt aufwendige Soßen dazu zubereiten. Cremespeisen können Sie auch mit Gelatine binden, die ist fettarm. Natürlich müssen Sie nicht ganz auf fettreiche Nahrung verzichten, jedoch hoffen wir Ihnen gezeigt zu haben, wie leicht es ist, im Alltag Fett zu sparen, denn da meiste ist sowieso nur Gewohnheit.

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