Gute Gespräche: Gehirne liegen auf einer Wellenlänge

Gespräch zwischen Jungen und Mann
© Klaus-Peter Adler – Fotolia.com

Das Sprichwort kennt jeder: „auf einer Wellenlänge sein“ bedeutet sich gut zu verstehen. Dieses Sprichwort enthält laut neuesten Forschungsberichten sogar mehr als nur einen Kern Wahrheit, denn wer gute Gespräche führt, kann davon ausgehen, dass sein Gehirn im Gleichgang mit dem seines Gegenübers schwingt.

Gleiche Aktivitätsmuster

Die Gehirne der beiden Dialogbeteiligten stellen sich demnach aufeinander ein und zeigen dieselben Aktivitätsmuster. Beim Zuhören mit einer kurzen zeitlichen Verzögerung. Dies fanden Forscher von der Princeton University bei einer Studie heraus, indem sie die funktionelle Magnetresonanztomographie einsetzten. Vorraussetzung für den Gleichklang zweier Gehirne ist es allerdings, dass sie dieselbe Sprache sprechen und sich gegenseitig echte Informationen zuführen.

Verständnis von Sprache

Dieses Phänomen spielt vermutlich eine entscheidende Rolle für unser Verständnis von Sprache. Je besser die Gehirne der Probanden aufeinander eingestellt waren, desto größer war das Verständnis der Fakten. Beteiligt waren auch emotionale Zentren im Gehirn, was dafür spricht, dass diese Koppelung der Gehirne eine Art „Voraussage-Einrichtung“ ist, die uns darauf vorbereitet, zu verstehen, was unser Gegenüber uns erzählt. Die Forschungsgruppe hofft, das ihre Ergebnisse dazu beitragen können, in Zukunft Menschen mit Kommunikationsschwierigkeiten zu helfen.

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