Feinstaub erhöht Blutdruck

Abgase erhöhen Feinstaubgehalt
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Feinstaub wirkt sich auf unseren Blutdruck aus, denn wer ständig dem Feinstaub ausgesetzt ist, wie viele Städter, leidet häufiger unter zu hohen Blutdruck. Bisher war dies nur für eine Kurzzeitwirkung bekannt, doch eine langjährige Studie in der Universität Duisburg-Essen brachte nun auch den Beweis für die Langzeitwirkung.

Bereits Feinstaubgehalt unter den heutigen Grenzen hat negative Folgen

Laut der Studie bewirkt sogar ein niedriger Feinstaubgehalt in der Luft bereits eine Verschlechterung unserer Gesundheit, selbst wenn die Werte unter den heutigen Richtlinien liegen. Je höher die Feinstaubbelastung ist, desto höher ist auch unser Blutdruck. Aus diesem Grund leiden in den Großstädten auch mehr Menschen an dieser Krankheit als in ländlichen Gegenden.

Folgeerkrankungen

Die Forscher fanden heraus, dass wenn sich die Feinstaubbelastung um 2,4 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft erhöht, dann steigt der Blutdruck um zwei Millimeter an der Quecksilbersäule. Das hört sich zunächst gar nicht so schlimm an, allerdings steigen mit dieser feinen Erhöhung schon die Risiken für mögliche Folgeerkrankung enorm an. Ein Beispiel hierfür ist das erhöhte Risiko einer Arteriosklerose, die wiederum das Risiko für Herzkreislauferkrankungen erhöht.

Studie

Für ihre Studie bauten die Forscher ein Modell mit den Werten der Feinstaubbelastung von den Gebieten Mühlheim, Essen und Bochum.  Dieses Modell setzen sie dann in Verbindung mit den Gesundheitsdaten der dort ansässigen Bewohner, dadurch konnten sie die anderen Faktoren wie Lärm oder Erbkrankheiten vom Faktor Feinstaubbelastung trennen. Das Ergebnis dieser Studie zeigte jedenfalls deutlich, dass die Feinstaubbelastung direkten Einfluss auf unsere Gesundheit hat, vielleicht gibt dies dem Einem oder Anderem etwas zu denken und er lässt vielleicht des Öfteren sein Auto stehen und nimmt sein Fahrrad, denn das fördert sowieso seine Gesundheit und produziert keinen neuen Feinstaub.

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