Grippeimpfung

Frau wird geimpft
© Gina Sanders – Fotolia.com

Langsam bricht die Saison der Grippeerkrankungen wieder an und so manch einer sollte darüber nachdenken, ob er sich nicht doch gegen die Grippeviren impfen lassen sollte. Wir klären über die Grippeschutzimpfung auf und informieren Sie darüber, für welche Bevölkerungsgruppen eine Impfung überhaupt sinnvoll ist.

Wie funktioniert die Impfung?

Der Impfstoff gegen die Grippeviren besteht aus verschiedenen abgeschwächten Influenzaviren, gegen die unser Körper nach der Injektion Antikörper bildet. Die Weltgesundheitsorganisation bestimmt jedes Jahr aufs Neue, aus welchen Grippeviren sich der Impfstoff zusammensetzt. Dies ist notwendig, da sich jedes Jahr andere Grippeviren verbreiten. Aus diesem Grund ist die Grippeschutzimpfung auch nur ein Jahr wirksam und sollte jedes Jahr erneuert werden.

Grippeimpfung – für wen ist sie sinnvoll?

Die Grippeimpfung schützt zu 90% vor den Grippeviren, bei älteren Menschen ist der Impfschutz jedoch etwas geringer. Allerdings sollten gerade ältere Menschen über eine Grippeimpfung nachdenken, da sich eine Erkrankung bei ihnen schnell verschlimmern kann und so sogar die Gefahr einer Lungenentzündung besteht. Außerdem verläuft die Grippe bei Menschen, die trotz der Grippeschutzimpfung erkranken, weniger stark als bei ungeimpften Leuten. Auch chronisch kranke Patienten, die beispielsweise unter Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Lungenerkrankungen leiden, sollten eine Grippeschutzimpfung in Betracht ziehen. Gesunde Menschen im Erwachsenenalter können sich natürlich auch impfen lassen, jedoch ist für sie eine Grippeerkrankung nicht so gefährlich wie für alte, kranke oder sehr junge Menschen. Der aktuelle Grippeimpfstoff schützt auch vor der Schweinegrippe, die in diesem Jahr für viel Aufsehen sorgte.

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