Pollen verstärkt durch Klimawandel

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Ein erhöhter Kohlendioxidwert in der Luft, verstärkt gleichzeitig die Pollenbildung. Deswegen leiden Allergiker jedes Jahr stärker unter ihrer Pollenallergie. Für Sie wird somit noch schneller als für andere der Klimawandel real.

Klimawandel steigert Pollenzahl

Ein Allergologe des Deutschen Polleninformationsdienst erklärte, dass beobachtet wurde, dass ein Zusammenhang zwischen dem Klimawandel, dem Pollenflug und Pollenallergien besteht. Im Moment reagieren bereits 45% der jungen Erwachsenen in Deutschland auf Pollen mit einer Allergie. In verschiedenen Testreihen bestätigte sich, dass Pflanzen, die mehr Kohlenstoffdioxid aus der Luft aufnehmen, stärker wachsen, früher Blühen und deutlich mehr Pollen produzieren.

Weitere Ergebnisse

Zwar hemmen gleichzeitig die UV-B-Strahlen das Pollenwachstum, allerdings nicht so stark, wie das Kohlenstoffdioxid die Produktion verstärkt. Durch den Klimawandel erhöhen sich auch die Temperaturen, es wird ein neues Klima geschaffen, das es Pflanzen ermöglicht, sich in neuen Gebieten anzusiedeln. Ein Beispiel ist die Ambrosia, während Sie früher nur in den USA gedieh, breitet sie sich im Moment rasant in Mitteleuropa aus, das wiederum hat zur Folge, dass neue Allergien entstehen: Rund 15% aller Deutschen, die darauf getestet wurden, zeigten allergische Reaktionen, wenn sie mit Pollen der Ambrosia in Berührung kamen. Außerdem wirkt sich die Klimaerwärmung auch auf die Winde aus, die nun verstärkt blasen und die Pollen über größere Entfernungen tragen als bisher.

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