Spliss – was ist das?

Blonde Frau schaut sich kritisch ihre Haarspitzen an
© Robert Kneschke – Fotolia.com

„Oh, Ihre Haare sind sehr kaputt. Sie haben viel Spliss, da müssen wir viel wegschneiden!“ Diesen Satz fürchtet fast jede Frau mit längeren Haaren. Spliss in den Spitzen. Doch was ist Spliss eigentlich? Was meinen die Friseure, wenn Sie sagen, „Sie haben Spliss.“ Hilft wirklich nur noch die Schere?

Ursache

Spliss kommt meistens nur bei längeren Haaren vor. Sonne und Wind wirken auf die Haare ein und zerfasern die Haarspitzen, die Schutzschicht des Haares geht verloren. Hinzu kommt bei längeren Haaren dann oft die mechanische Beanspruchung, also zum Beispiel das ständige Reiben am Pullover. Irgendwann liegen dann die inneren Fasern bloß und die Haare spalten sich, der Spliss ist dann zu sehen. Die Haarspitzen verlieren an Farbe und bleichen aus, oftmals sehen die Haare auch struppig und ungepflegt aus.

Vorbeugung

Frauen mit längeren Haaren, die zu Spliss neigen, sollten möglichst auf einen Föhn verzichten und nach dem Duschen auch die Haare nicht mit einen Handtuch trockenreiben, sondern nur sanft einzelne Haarsträhnen abtupfen. Auch Färben und Dauerwellen sind schädlich für das Haar, sollten also nur wenig oder gar nicht gemacht werden. Außerdem sollten betroffene Frauen nach dem Haarwaschen s.g. „Conditioner“ und spezielle Haarkuren verwenden, damit die Haare nicht noch mehr aufgeraut werden.

Ich habe Spliss – was jetzt?

Sollten Sie Spliss an Ihren Haaren entdecken, dann sollten Sie einen Friseur aufsuchen, der Ihnen die kaputten Haare abschneidet. Achten Sie darauf, dass er eine s.g. „Splissschere“ verwendet, diese ist heiß und verschweißt die Haarspitzen, damit diese nicht ausfransen. Schneiden Sie danach alle 4 – 6 Wochen Ihre Haarspitzen um einen oder zwei cm und verwenden Sie vorbeugende Mittel, wie oben beschrieben, dann sehen Ihre Haare schon bald wieder schön und gepflegt aus.

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