Schlafstörungen: Frauen häufiger betroffen als Männer

Frau im Bett
© Robert Kneschke – Fotolia.com

Wer unter Schlafstörungen leidet, steht oft unter Druck. Sei es Stress in der Arbeit, im Alltag oder mit dem Partner. Auch berufliche Probleme können der Grund für Schlafstörungen sein. Wer schlecht schläft, ist auch tagsüber nicht fit, sondern oft unkonzentriert. Selbst Krankheiten können die Folge eines schlechten Schlafes sein. Forscher fanden nun heraus, dass Frauen häufiger unter Schlafstörungen leiden als Männer.

Frauen leiden häufiger

Bei einer Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach wurde beobachtet, dass rund jede 4. Frau unter Schlafproblemen leidet, während nur etwa jeder 6. Mann darüber klagt. Im weiteren fanden die Forscher heraus, dass die Schlafprobleme bei den Männer nichts mit dem Alter zu tun haben, denn auch noch im hohen Alter hat nur jeder 6. Mann Schlafstörungen. Beim weiblichen Teil der Bevölkerung ist das anders, denn ab 45 Jahren schildert bereits jede 3. Frau ihre Schlafprobleme. Ein Grund hierfür wird in den Wechseljahren gesehen, da diese oftmals Schlafprobleme verursachen können.

Ängste nehmen zu

Ein weiterer Grund für die steigende Zahl der Schlafstörungen wird darin vermutet, dass die Ängste der Frauen im Alter zunehmen. Beispielsweise haben viele Frauen in diesem Alter Angst, keinen Partner zu finden oder krank zu werden. Außerdem sorgen sich die Frauen um ihr zunehmendes Alter. Die Kinder sind langsam aus dem Haus und die Frau steht nun alleine da, ihrer Mutterrolle enthoben. Es entsteht eine Leere im Haus, die sie erst mal verunsichert. Diese Vermutung wird von dem Ergebnis bestärkt, dass Hausfrauen ab 45 häufiger unter Schlafproblemen leiden als berufstätige Frauen, denn diese haben noch eine Aufgabe.

Hormone beeinflussen Schlaf

Die Hormone spielen eine entscheidende Rolle für unseren Schlaf. Nicht nur während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren können sie lange Stunden im Bett verursachen, sondern auch innerhalb eines Monatszyklus, da die Hormone schwanken und Frauen so in bestimmten Phasen des Zyklus unruhiger schlafen. Kurz vor der Menstruation leiden viele Frauen unter Gefühlsschwankungen, Magenkrämpfen, heftigen Träumen und Wachphasen. Dies alles stört den Schlaf der Frau. Bei dieser Art von Schlafproblemen sollten die Betroffenen besonders auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus, eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung achten.

Physische Gründe für Schlafstörungen

Für Schlafstörungen kann jedoch auch ein physischer Grund die Ursache sein: das falsche Bett. Wichtig ist hierbei, dass die Matratze punktelastisch ist, das heißt dass sie nur an dem Punkt nach gibt, auf dem Druck ausgeübt wird. Zwar scheint zum Beispiel ein Wasserbett zunächst bequem, doch es ist nicht punktelastisch. Das kann der Wirbelsäule schaden und zu Schlafstörungen führen.

Außerdem ist es wichtig, dass Luft von unten an das Bett kommt. Gute Beispiele haben wir auf stilbetten.de gefunden. Die Betten dürfen durchaus tiefliegen. Hauptsache frische Luft kommt auch von unten an die Matratze, denn so beugen Sie gegen Staubmilben vor. Der Kot dieser winzigen Tierchen kann bei dem Menschen Allergien auslösen. Das würde nicht nur den Schlaf erschweren, es wäre eine weitere unnötige Allergie.

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